Wiederkehr des Goldstandards immer wahrscheinlicher?

1 Monat ago Presse Abteilung 0

Aus unterschiedlichen Richtungen werden Rufe nach einem neuen Goldstandard bemerkbar. China und Russland werkeln zusammen an einer eigenen goldhinterlegten Währung. Italien sympathisiert mit einer Goldwährung und sogar Staatschef Donald Trump forciert Pläne, zurück zur Goldwährung zu kommen und das ausufernde „Geld aus dem Nichts erschaffen“ zu stoppen.

Die Reinitialisierung des Goldstandards dürfte einige der gravierendsten Probleme unserer Zeit bereinigen. Das wichtigste, zu lösende Problem ist die permanente Umverteilung von Vermögen nach oben, was allein aufgrund des Fiatgeldsystems machbar ist. Nur die unbegrenzte Herausgabemöglichkeit von Krediten durch Banken und die somit verbundene Schaffung von Geld aus dem Nichts, gibt den Vermögendsten die Option, Zinsen zu verdienen und diese in ihre Taschen fließen zu lassen.

Der Verbraucher kommt für alles auf, immer!

Fällige Zinsen müssen stets getilgt werden. Aber wer zahlt die Zinsen? Der Staat bezahlt die Zinsen durch die vereinnahmten Steuern. Die Unternehmen preisen die Zinsen und die Steuern, die sie zahlen, in die Produkte ein, die sie veräußern. Der Verbraucher muss seine Zinsen für seine Kredite selbst entrichten. Jedoch er zahlt auch die Preise der Erzeugnisse und auf diese Weise die Zinsen und Steuern der Unternehmen. Und er zahlt Steuern und in Folge dessen die Zinsen des Staates. Der Konsument trägt die komplette Zinslast.

Waffe Leitzins

Die Macht der Zentralbanken spiegelt sich in ihrer Zinspolitik wider. Die Höhe des Leitzinses hat großen Einfluss darauf, ob eine Wirtschaft durch Versorgung mit billigem Geld bei geringen Zinsen floriert oder ob diese bei hohen Leitzinsen und hoher Geldentwertung zusammenbricht. Zusammenbrüche bilden sich nicht einfach so. Diese werden vorbereitet und zum gegebenen Zeitpunkt in Gang gesetzt. Diejenigen, die darüber Bescheid wissen, haben dann die Möglichkeit vor Einleitung einer Krise sich von gefährdeten und zu dem Zeitpunkt ausgesprochen teuren Vermögenswerten zu trennen und diese in krisensichere Vermögenswerte zu wechseln. Setzt als nächstes die Krise ein, kann dieses Spiel, in umgekehrter Form wiederholt werden, der Ausstieg aus krisengeschützten Investments und die Rückkehr in zu diesem Zeitpunkt dann ausgesprochen billig gewordenen Investitionsgütern. Die Schwierigkeit hier ist, dass der Gewinn des einen, der Verlust des anderen ist. An diesem Punkt geschieht jedes Mal eine sehr starke Umverteilung auf Kosten derjenigen, die keine Möglichkeit besitzen, sich auf eine Krise vorzubereiten.

Immer mehr Menschen wachen auf

Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst stetig an. Kontinuierlich weniger Leute lassen sich von ihren gewählten Volksvertretern etwas vormachen. Immer mehr Menschen spüren, dass sie, obgleich sie fleißig arbeiten, kaum auf einen grünen Zweig kommen. Jene Verdrossenheit spiegelt sich in der fortdauernd zurückgehenden Wahlbeteiligung und den vermehrten Proteststimmen bei Wahlen wider. Es ist Zeit für einen Wechsel und der sollte zwingend im Geldsystem beginnen. Denn dieses ist die Basis allen Übels.

Initiativen im Gange

Sofern eine neue goldgedeckte Währung auf der Welt entstehen würde, wer möchte dann noch wertlose Dollars haben? Die Volksrepublik China und Russland könnten, würde deren Initiativewahr werden, eine ernstzunehmende Konkurrenz zur dominantnen Weltleitwährung, dem US-Dollar erschaffen. Doch die USA ziehen nach.

US-Präsident Donald Trump bemüht sich gegenwärtig, die Macht der US-Notenbank zu mindern und zum Wohle der US-Wirtschaft Sympathisanten eines neuen Goldstandards in deren Reihen zu platzieren. Seit seiner Amtseinführung nominierte Trump bereits 3 Mitglieder in die FED-Führung und ist nun dabei, 2 weitere Mitglieder zu nominieren. Eine davon ist Judy Shelton, eine Ökonomin mit Fokus auf globale Finanz- und Geldfragen, ist eine starke Verfechterin des Goldstandards.

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben auch keine andere Wahl. Wer die Währung beherrscht, hat bekanntlich die stärkste politische Macht auf der Welt. Daher gab es in den vergangenen Jahren aus dem Lager der US-Republikaner eine Rehie von Initiativen, den US-Dollar durch die Unterlegung mit Gold zu stabilisieren. Sind diese Initiativen darauf begründet, dass China und Russland eine eigenen Gold-Währung entwickeln?

Man könnte vermuten, dass es sich hier um eine Art Wettrennen handeln könnte. China und Russland erwerben massiv Gold und stoßen regelmäßig beachtliche Dollarbestände ab. Damit befinden sich beide Nationen auf bestem Wege, sich aus der Wirtschaftsdominanz des US-Dollar und damit auch den USA zu lösen. Aber noch einen Aspekt gilt es zu beachten. Der US-Dollar stirbt. Die Gelddruckmaschinen laufen auf volle Kraft und halten das kranke System am Laufen. Das Abstoßen großer Dollarbestände lässt den Dollar aufgrund des dadurch entstehenden großen Angebots fallen. Die Nationen befinden sich in einem Wirtschaftskrieg, der in der Öffentlichkeit wenig Beachtung findet.

Es ist also nachvollziehbar, dass die USA nicht tatenlos zuschauen, wie eine andere Weltleitwährung entsteht und gegensteuern. Daher sind beispielsweise die Forderungen des republikanischen Kongress-Abgeordneten Alexander Mooney, der US-Dollar müsse wieder als fixierte Gewichtseinheit in Gold festgelegt werden, plausibel und aus Sicht der Vereinigten Staaten sogar erforderlich. Mooney legte einen entsprechenden Gesetzentwurf mit der Nummer H.R. 5404 vor. Was daraus wird, bleibt abzuwarten.

Die Großen machen es den Kleinen vor

Mittlerweile steigen die Goldreserven der Zentralbanken stetig an. Steigende Goldpreise und weltweite Turbulenzen in den Währungssystemen haben die Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf Gold gelenkt. Die Notenbanken sorgen mit mehrfachen Goldkäufen für Aufsehen. Gold wird wieder verstärkt zur Krisensicherung genutzt. Die Aufstockung der Goldreserven einiger Notenbanken überall auf der Welt beeinflusst selbstverständlich auch die Goldpreisentwicklung.

Als Privatanleger ist daraus ganz leicht zu erkennen, dass es sich bei einer Anlage in Gold um eine geeignete Gelegenheit zur Vermögenssicherung handelt. Im Edelmetallsektor gibt es deutliche Kaufempfehlungen. Der Anfang langfristiger Haussen deutet sich an, was eindeutig für die Edelmetalle spricht.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Somit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die Lage, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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