Wie kostspielig ist die Goldgewinnung?

7 Monaten ago Presse Abteilung 0

Sobald die Bezeichnung Gold genannt wird, weiß jeder auf der Stelle, dass dieses Edelmetall zu den seltensten und wertvollsten Rohstoffen auf der Welt gehört. Doch wie selten ist Gold tatsächlich und welche Kosten entstehen bei der Gewinnung?

Jahr für Jahr veröffentlicht der zu Thomson Reuters gehörende Marktforscher GFMS die aktuellen Statistiken über die Aufwendungen der Gewinnung von Gold. Die letzten Daten repräsentieren das Jahr 2017, welche man mit den Angaben des vorangegangenen Jahres gut entgegensetzen kann. Sofern man die Zahlen wirken lässt, erkennt man zuallererst eines, die Gewinnung von Gold ist ausgesprochen aufwändig und auch mühselig. Im Mittel werden global nicht einmal 2 Gramm des wertvollen Metalls pro Tonne Erdreich zutage gebracht. Es müssen also etwa 16 bis 17 Tonnen Erdreich bewegt und verarbeitet werden, um eine Unze Gold zu fördern. Ein gigantischer Aufwand und trotzdem wird weiter Gold gefördert. Wieso? Weil Gold eben so wertvoll und selten ist und es sich wirtschaftlich immer noch lohnt, so einen Aufwand zu betreiben.

Erkennbar ist anhand der Zahlen jedoch auch, dass steigenden Förderkosten eine geringere Ausbeute gegenübersteht. Die Goldförderung auf der Welt wird immer kostenintensiver. In der folgenden Tabelle wurden die Durchschnittskosten der Goldgewinnung in den größten Goldfördergebieten dargestellt. Die Beschreibung der Kostenpositionen wurden in der Legende der Tabelle näher definiert.

Fördergebiet Kosten pro Unze 3. Quartal 2016 3. Quartal 2017
Nordamerika TCC
AISC
Ausbeute g/t
630
798
1,64
661
846
1,60
Südamerika TCC
AISC
Ausbeute g/t
604
832
1,56
658
866
1,44
Australien TCC
AISC
Ausbeute g/t
594
792
1,70
620
810
1,63
Südafrika TCC
AISC
Ausbeute g/t
943
1.126
1,42
998
1.184
1,60
andere TCC
AISC
Ausbeute g/t
615
872
2,00
610
865
1,96
weltweit TCC
AISC
Ausbeute g/t
650
864
1,71
670
884
1,67

TCC: laufende Betriebsgesamtkosten der Mine inkl. Lizenzen, Steuern
AISC: TCC plus Finanzierungskosten der Mine
Quelle: GFMS, Thomson Reuters

Die Nachfrage nach dem gelben Metall von ca. 4.500 Tonnen pro Jahr ist mit den Fördermengen von ca. 2.500 Tonnen pro Jahr nicht zu befriedigen. Selbst wenn man die pro Jahr recycelte Goldmenge von etwa 1.000 Tonnen berücksichtigt, existiert ein Unterangebot von immerhin 1.000 Tonnen. Die Förderraten sinken stetig bei steigenden Kosten. Mit weltumspannend durchschnittlich 670 US-Dollar war die Förderung einer Unze Goldes 3 Prozent teurer als noch ein Jahr zuvor. Die Förderkosten einer Unze inklusive des Finanzierungsaufwands der Mine wuchsen im übereinstimmenden Intervall um 2,3 Prozent auf 884 US-Dollar.

Höhere Kosten sind unvollkommen logisch. Die einfacher zugänglichen Förderstellen wurden zwischenzeitlich ausgebeutet. Der Zugang zu frischem, goldhaltigen Gestein wird immer komplizierter und damit auch kostenintensiver. In Südafrika arbeiten die Minenbetreiber nunmehr in einer Tiefe von gut 4.000 Metern. Das verteuert naturgemäß die Förderung enorm, was man den Werten in der Übersicht auch ansehen kann.

Was seltener wird, wird auch kostbarer, soviel steht fest. Die Goldkäufe zeigen, dass die Nachfrager sich dessen im Klaren sind. Privatinvestoren sind gut beraten, wenn sie dem Beispiel der Großinvestoren folgen und sich mit dem gefragten Metall eindecken.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Somit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle kombiniert werden. Die Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die komfortable Lage, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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