Wie kann man die Schulden senken

2 Wochen ago Presse Abteilung 0

Die globale Verschuldung steigt permanent. Zinsen und Zinseszinsen beanspruchen ihren Tribut und treiben die Schuldensituation mit mathematischer Präzision und Grausamkeit in Richtung Unendlich. Existiert ein Ausweg aus dieser Entwicklung?

Wenn ein PKW in die Jahre kommt, kommt die Technik an ihre Grenzen und Teile beginnen zu versagen. Diese werden repariert oder ersetzt und der Wagen fährt wieder. Doch eines Tages kommt der Zeitpunkt, da steigt ein Teil aus, was sich nicht mehr so problemlos Instandsetzen lässt. In diesem Fall ist es Zeit, den Wagen auszutauschen.

Das „Geld-Auto“ hat den Moment lange erreicht, an dem es kurz vor dem Absturz steht. Massen von „Mechanikern“ haben alle Hände voll zu tun, die „versagenden Teile“ zu reparieren oder auszuwechseln. Die permanente Mechanikerpräsenz lässt diesem „Auto“ überhaupt keine Gelegenheit mehr, zu fahren. Einerseits sind die vielen Techniker im Weg, hingegen würde nur ein kurzes Stück Weges genügen, dass das „Auto“ in Gänze seinen Geist aufgibt.

Dieses Sinnbild soll zeigen, wie es um das jetzige Fiatgeldsystem bestellt ist. Uferloses Schuldenwachstum hat das Endstadium des Geldsystems schon lange eingeleitet. Das „Auto“ ist bereits auf der Intensivstation der Werkstatt Dauergast. Welche Maßnahmen würden die Situation bereinigen?

Schuldenschnitt

Die radikalste Maßnahme wäre wohl die Streichung von Schulden. Schulden und Guthaben bilden in der Theorie ein Gleichgewicht, praktisch aber nicht. Die Zinsen sind der Störfaktor. Während Schulden durch die Banken aus dem Nichts erzeugt und nach der Tilgung wieder vernichtet werden, bleiben die Zinsen vorhanden. Diese werden im Zuge der Geldschöpfung nicht miterzeugt und fließen alles in allem ausschließlich in eine Richtung. Das Geld für die Zinszahlungen muss demzufolge beschafft werden und das funktioniert naturgemäß nur, indem Geld, welches mittels Kreditvergabe geschöpft wurde, für die Zinszahlungen verwendet wird. Jedoch dieses Geld fehlt als Folge an anderer Stelle. Einige Darlehen können dadurch nicht getilgt werden. Sicherheiten, im Regelfall werthaltige Sachwerte wie Immobilien, abgetretene Aktien- oder Edelmetalldepots, werden anstelle der monetären Darlehenstilgung verwertet. Die für die Bank ausgefallene Darlehenssumme wird als Kreditausfall ausgebucht. Geldwerte werden somit mittels Sicherheitenverwertung gegen Sachwerte getauscht.

Die Streichung von Schulden würde ebenfalls eine Streichung von Geldguthaben bewirken. Allerdings wäre das möglicherweise zu verkraften, da, wie zuvor erläutert, stetig Geldvermögen in Sachwertvermögen eingetauscht werden. Den Reichen würde ein Schuldenschnitt insofern nur eingeschränkt wehtun. Doch wie man an der momentanen Situation sehen kann, wird ein Schuldenschnitt eher nicht in Betracht gezogen.

Inflation

Die Inflation scheint eine machbarere Möglichkeit darzustellen. Geldwerte werden durch die schleichende Inflation aufgezehrt. Kredite sind, genau wie Sparguthaben Geldwerte. Ein Vermögen oder eine Schuld über die Inflation zu halbieren benötigt nur eine Preissteigerungsrate und etwas Zeit.

Die Frage lautet, ob genügend Zeit für so eine Maßnahme gegeben ist. Bei 2 Prozent Teuerungsrate wären 35 Jahre nötig, bis sich die Geldwertsubstanz halbiert. Je höher die Inflationsrate, desto schneller der Prozess. Bei 25 Prozent Preissteigerung benötigt man nur 3 Jahre, um diesen Effekt zu erreichen. Doch, wie schon festgestellt, wären nicht nur die Schulden betroffen, sondern auch die Sparguthaben. Die Deutschen haben immer noch gewaltige Guthaben auf Geldwerten, da in deren Vorstellung immer noch gilt, dass Geldwerte sicher wären.

Wahrungsreform

Eine Währungsreform oder Hyperinflation durch Crash wäre die effektivste Problembewältigung. Das System würde bei null starten und man besäße die Gelegenheit, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Jedoch würde das die Notwenigkeit einer Verschiebung der Machstrukturen nach sich ziehen. Sonst muss man davon ausgehen, dass es beim Neustart ebenso weitergeht, wie vorher.

Die letzten Währungsreformen haben gezeigt, dass Guthaben und Schulden unterschiedlich behandelt wurden. Man war immer bestrebt, Schuldverhältnisse von Privatpersonen aufrecht zu erhalten. Außerdem zieht so eine Maßnahme auch das Risiko von Unruhen bei den Menschen nach sich. Bei solchen Unruhen, die bis zum Bürgerkrieg eskalieren könnten, bestünde wahrhaftig die Gefahr für die etablierten Machtstrukturen, dass diese ihre Macht verlören. Das wäre das Letzte, was sich diese Leute wünschen.

Vorkehrung mit Gold

Es ist ein mathematischer, unumstößlicher Fakt, dass ein Geldsystem, welches auf Zins und Zinseszins aufgebaut ist, irgendwann zusammenbrechen muss. Eine anzuratende Vorsorge kann also darin bestehen, Geldwerte in Sachwerte einzuwechseln. Dabei spielen besonders Edelmetalle eine entscheidende Rolle, denn sie sind wertbeständig, beweglich und im Gegensatz zu z.B. Immobilien auch zu kleineren, regelmäßigen Geldbeträgen erhältlich. Edelmetalle könnten in physischer Form sogar in den eigenen vier Wänden aufbewahrt werden, soweit ein Safe existiert. Alternativ empfiehlt sich die Aufbewahrung in einem Zollfreilager. Denn auch dort kann man jederzeit nach Terminvereinbarung vorsprechen und seine Edelmetalle mitzunehmen.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Auf diese Weise können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die komfortable Lage, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Urheber Bernd Liebl, Magdeburg