Wenn krypisches Geld höher bewertet wird als Gold

8 Monaten ago Presse Abteilung 0

Die Presse macht kräftig Welle wider Gold. Parallel werden extreme Vorhersagen pro Bitcoin & Co. verbreitet, obgleich der Krypto-Markt von einem Fall zum nächsten taumelt. Obwohl die Entzückung für die kryptischen Währungen schon lange abgekühlt ist, versucht man die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen.

Wenngleich die Situation in jeder Hinsicht für Gold spricht, sinkt der Goldpreis. In den Medien wird deswegen kontinuierlich auf das gelbe Metall gehauen. Der Zusammenhang zwischen Wert und Preis spielt dabei meistens eine Nebenrolle. Der ausbleibende Anstieg des Goldkurses ist ein gefundenes Fressen für die Redaktionen. Doch liegt der Preisverfall denn effektiv daran, dass Gold wertlos wird?

Eher nicht. Gold ist exakt so wertvoll, wie immer. Sein Wert wird nicht davon dominiert, wieviel man gegenwärtig bereit ist für die Unze zu bezahlen. Zahlreiche Kriterien wirken auf die Preisfindung ein. Allen voran die Entwicklung des US-US-Dollar, der zurzeit kräftig am Aufschwung ist.

Der wachsende US-Dollar wirkt sich überall aus. Voralledem sorgt jene Entwicklung für den Niedergang anderer Währungen. Zum Beispiel stürzten die türkische Lira, der Euro und viele sonstige Währungen in der letzten Zeit gegenüber dem US-Dollar sehr stark ab. Doch ein ganz anderer Absturz geht dabei großteils unter. Der Bitcoin (Preis: 6.401,07 US-US-Dollar, 20.09.2018) verfällt immer weiter. Nach der ersten Jahreshälfte stand der Preis unter 6.000 US-Dollar und es sieht mitnichten nach Erholung aus, sondern nach Achterbahn. Dessen ungeachtet liest man von Vorhersagen, die das virtuelle Geld in Zukunft erreichen soll, von zweistelligen Millionenbeträgen.

Bitcoin ist kein Einzelfall. Kaum eine Kryptowährung kommt so richtig in die Puschen. Der Gesamtwert aller Kryptowährungen liegt nur noch knapp über 200 Milliarden US-Dollar. Seit dem Peek im Januar wurden durch die Kursverfälle über 600 Milliarden Dollar ausradiert. Da ist es augenfällig, wenn es Investoren gibt, die sich das virtuelle Geld auf einstige Höhen zurückwünschen und haarsträubende Prognosen in der Erwartung, mehr Positives Denken bei den Anlegern zu erzeugen, verbreiten.

Die Kryptowährung Ether traf es sogar noch viel schlimmer. Ether sollte Bitcoin als bekanntesten und verbreitetsten Vertreter des Krypto-Marktes ersetzen. Das gelang auch fast, denn der Marktanteil erreichte in der Spitze über 30 Prozent, also knapp unter dem des Bitcoin. Dennoch legte Ether seit dem Kurshoch im Januar von fast 1.400 US-Dollar einen epischen Crash hin. Ether büßte 80 Prozent ein und liegt nun bei annähernd 300 Dollar.

Die Entwicklungen der Preise der Kryptowährungen haben eindeutige Charakteristiken von expandierenden und einstürzenden Blasen, Blasen aus Nichts, denn Kryptowährungen sind im Gegensatz zur weitläufigen Meinung nichts Substanzielles und wie man sieht, nicht so sicher, wie man das gern glauben macht. Jede Menge Diebstähle und Missbrauch der Blockchain sprechen für sich.

Ist Gold aus der Mode?

Das ist die falsche Fragestellung. Gold ist keine Modeerscheinung, Gold ist die älteste Währung der Welt und als selbige unbestritten die werthaltigste Vorsorge, sofern man sein Vermögen verlässlich speichern möchte. Es ist eine Frage der Beachtung. Viele Anleger richten ihre Aufmerksamkeit dahin, wo am lautesten „Rabatz“ gemacht wird. Derzeit macht der Dollar ordentlich „Rabatz“. Höhere Zinsen der US-Staatsanleihen lassen die Papiere in den Augen der Investoren lukrativer erscheinen. Sie missachten, dass der US-Dollar bloß bedrucktes Papier ist, welches beliebig neu erzeugt wird, und Staatsanleihen nichts weiter als Staatsschulden sind. Es sind die Zinsen, die locken. Dass der Dollar augenblicklich vor einem der größten Crashs steht, wird ebenso ausgeblendet. Die Chance, jetzt Gold günstig nachzukaufen, wird nur von wenigen ergriffen, von denen, die überblicken, dass wenn sich die Papierwährungen verflüchtigen, dass das Gold mit seinem Wert von Bestand ist. Doch die Währungswächter sind keine Fans von Gold. Sie wollen das Papiergeld so lange wie erreichbar hoch in der Gunst der Investoren halten und an den Zinsen verdienen. Deswegen sind die Finanzinstitute in keinster Weise scharf darauf, das Goldgeschäft aktiv zu forcieren.

Die Zinsen sind das Geschäft der Finanzindustrie. Edelmetalle werfen keine Zinsen ab. Mit Edelmetallen ist so ein Geschäftsmodell nicht durchführbar. Daher tun die Institute alles, ihre Kunden Geldwerte zu verkaufen. Sie sind daran interessiert, den Glauben in Geldwerte aufrecht zu erhalten. Fachleute aus dem Dienst der Gesellschaften sprechen sich also mit Freude gegen Edelmetalle aus, versuchen, Ängste mit Begriffen wie „Blase“ zu erzeugen und werden regelmäßig in der Mainstreamwirtschaftspresse ungeprüft zitiert. Großen Namen wird automatisch Kompetenz zugesprochen.

Trotz aller Manipulationsversuche seitens der Finanzinstitute sind bestimmte Tatsachen todsicher und unwidersprochen. Nämlich, dass Edelmetalle wahrlich kostbar sind, während Geld nur dann einen entsprechenden Wert besitzt, so lange man dafür einen Abnehmer findet. Eine nachhaltige Vorsorge sollte daher niemals in Geld oder Geldwerten geschehen. Edelmetalle sind hier die nachhaltigeren Investments. Die steigende Nachfrage bei Gold, Silber, Platin oder Palladium weisen darauf hin, dass es einen Umdenkprozess im Anlageverhalten der Leute gibt.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Hiermit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Aufbewahrung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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