Wenn Du Gold nicht in Deinen Händen hast, gehört es nicht Dir

2 Jahren ago Presse Abteilung 0

Gold ist etwas physisches. Wenn Gold in physischer Form gehandelt wird, kommt es natürlich auch zur Auslieferung der Barren oder Münzen oder es bieten sich Lagerdienstleistungen an wie zum Beispiel die physische Lagerung in Hochsicherheitssafes oder Zollfreilagern. Aber nicht jede Art des Handels beinhaltet eine Auslieferung.

Physischer Handel setzt immer die Auslieferung des Goldes voraus. Ansonsten spricht man nicht vom physischen Handel. Gold funktioniert als Vermögensschutz nur dann, wenn Besitz und Eigentum sich gleichermaßen beim Käufer befinden und er dann auch wirklich über das physische Metall verfügen kann.

Eine Auslieferung ist keine Selbstverständlichkeit. Banken bieten zum Beispiel Goldzertifikate an, die das Eigentum an bestimmten Barren verbriefen. Diese Barren werden oft sogar genau an Hand von Seriennummern identifiziert. Doch im Kleingedruckten ist zu lesen, dass eine Auslieferung nicht Vertragsinhalt ist. Der Grund ist, dass Gold knapp ist und diese Barren mehrfach vergeben werden. Das bedeutet, dass es gleichzeitig mehrere Eigentümer für den gleichen Goldbarren gibt.

Man unterscheidet bei physischen Goldbeständen zwischen dem Umlaufbestand und dem Gesamtbestand. Zum Umlaufbestand gehört das Gold, welches zur sofortigen Auslieferung bereit steht. Es ist die Grundlage für die Aktivitäten der Händler. Der Gesamtbestand ist das gesamte, auf der Welt existierende, physische Gold. Der größte Teil des Gesamtbestandes liegt in privaten Tresoren oder wird als Schmuck getragen. Dadurch steht es für den Handel nicht zur Verfügung. Da der Umlaufbestand viel kleiner ist, kommt es daher immer öfter zu Lieferengpässen.

Das Gold im Umlaufbestand wird verwendet, um ihn im Markt zu verleasen. Das bedeutet, dass eine mit Edelmetallen handelnde Bank durch eine Leasingvereinbarung einen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Menge an Gold erwerben kann. Dieses Gold wird dann verwendet, um es auf Termin in „unallocated“ („nicht zugeteilter“) Form zu handeln. Das bedeutet, dass der Käufer lediglich an der Entwicklung des Goldpreises partizipiert, obwohl er nur einen Vertrag und kein physisches Gold besitzt.

Verleastes Gold kann für Terminverkäufe über den zehnfachen Wert am Markt verwendet werden. Daraus wird schnell erkennbar, dass das Gold parallel mehreren Personen gehören muss. Aus einer Tonne werden auf dem Papier zehn Tonnen gemacht, die selbstverständlich nicht auslieferbar sind. Selbst die eine Tonne Gold ist geleast, was bedeutet, dass sie jederzeit vom Leasinggeber vom Markt genommen werden kann.

Durch den physischen Verkauf an Privatinvestoren oder Regierungen verringert sich der Umlaufbestand, während der Gesamtbestand konstant bleibt. Jede Verlagerung von Gold aus den Tresoren von Banken in private Haushalte verringert ebenfalls den Umlaufbestand, denn nur das Gold in Banktresoren steht zum Verleasen oder für mehrfache „unallocated“ Verkaufe zur Verfügung.

Gold ist somit nur dann wirklich Besitz und Eigentum, wenn sich die Verwahrung in der Gewalt des Käufers befindet. Wenn der Käufer die Möglichkeit besitzt, sich das Gold jederzeit übergeben zu lassen, erfüllt es auch seinen Zweck. Papier mit dem Anspruch auf Gold ohne Auslieferklausel sind im Grunde nichts weiter als Papier.

Immer mehr Anleger entscheiden sich für Gold als ein sicheres Investmentfundament zur Vermögenssicherung und langfristigen Wertzuwachs. Gold ist dabei besonders interessant. Es wird schon immer als wertvoll bewertet und besitzt daher ein sehr gutes Image als Investitionsmedium. Wer sein Geld in Gold einwechseln will, muss wählen, in welcher Form dies geschehen soll. Zur Auswahl stehen Barren, Münzen und Tafelbarren.

Als Goldbarren werden gegossene bzw. geprägte Metallblöcke aus reinstem Feingold bezeichnet. Sie sind verfügbar in verschiedenen Größen. Für einen mehrwertsteuerfreien Verkauf gibt der Gesetzgeber vorgegeben, das Gewicht, die Reinheit und den Hersteller auf den Barren zu prägen. Die Kosten für die Herstellung von Barren sind verhältnismäßig gering und verteilen sich stärker, je größer die Barren sind, sprich je höher der Materialanteil ist. Daher ist die Anlage in große Goldbarren (1 kg) wirtschaftlich am sinnvollsten.

Die mögliche Alternative sind Goldmünzen. Man unterscheidet zwischen Anlagemünzen und Umlaufgoldmünzen, die ursprünglich in hohen Auflagen dafür hergestellt wurden und tatsächlich als Zahlungsmittel fungieren. Bei den Anlagemünzen unterscheidet man Münzen mit jährlich gleichbleibenden Motiven (z.B. Krügerrand, Wiener Philharmoniker, Maple-Leaf, American Eagle oder American Buffalo) und Anlagemünzen mit jährlich wechselnden Motiven (z.B. Australian Nugget, Australian Känguru, Goldene Lunar-Serie oder Panda Goldmünze aus China). Diese werden neben dem Goldinvestment gern auch als Sammlerstücke erworben. Die Prägekostenaufschläge sind bei Münzen im Vergleich zu Barren höher und daher sind Münzen im Verhältnis zum Materialwert etwas teurer.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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