Wenn den Instituten der Gewinn nicht reicht

2 Jahren ago Presse Abteilung 1

Finanzinstitute ködern gern ihre Kunden mit stattlichen Zinsen, Boni und Prämien. In der Vergangenheit war das ganz einfach. Zu Zeiten höherer Leitzinsen waren die Institute freigiebig, denn mit den höheren zu zahlenden Guthabenzinsen kämen auch entsprechend höhere Darlehenszinsen herein. Doch nun sind die Leitzinsen im Keller und die zuvor angebotenen, auf lange Laufzeit ausgelegten Produkte treiben den Instituten den sprichwörtlichen Schweiß auf die Stirn.

Banken, Bausparkassen und Versicherungen sind pfiffig. Sie gehen keine Risiken ein, wenn es darum geht, ihren Kunden etwas zu versprechen. Denn, was viele Sparer und Kreditnehmer nicht wissen, Institute räumen sich ein Kündigungsrecht ein. In der Regel findet man diesen Kündigungspassus nicht direkt in den Produktunterlagen, die man für sein Sparprodukt oder einen Kredit erhält. Diese Möglichkeiten befinden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die in jeder Filiale aushängen und die, Hand aufs Herz, niemand wirklich interessiert liest.

Es fing bei den Bausparkassen an. Dort erfolgte eine regelrechte Kündigungswelle. Die Verträge mit Zinsversprechen von 4 Prozent und mehr wurden den Bausparkassen ganz einfach zu kostspielig. In 2015 begannen die Bausparkassen daher geschlossen, unliebsame Verträge mit hohen Zinsversprechen zu kündigen. Man spricht von über 200.000 Verträgen, die betroffen sind. Hauptsächlich ging es um Verträge mit hoher Verzinsung, die bereits länger zuteilungsreif waren und das Darlehen nicht abgerufen wurde. Sie entsprechen offenbar nicht dem Bausparkassenprinzip, welches darauf ausgerichtet ist, dass Kunden nach der Ansparphase das Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen und anstelle von Guthabenzinsen zu erhalten, Darlehenszinsen bezahlen sollen, die dann im Verhältnis natürlich höher liegen, als die Guthabenzinsen. Mittlerweile ist die Rechtsprechung auf Seiten der Kunden. Die Bausparkassen geben sich jedoch nicht geschlagen und versuchen weiter, die unliebsamen Verträge mit den hohen Zinsversprechen loszuwerden.

Die Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld kündigte nach einem Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks vom 22.11.2016 über 2.000 Kunden ihren S-Prämiensparvertrag. Auch hier geht es um hohe Zinsversprechen aus der Vergangenheit und attraktive Prämien, die sich über die Jahre steigerten. Ein Geschäft, welches damals bei Abschluss für die Bank lukrativ erschien, denn damals lag das Zinsniveau sehr viel höher. Dazu kommt, dass die Sparkasse das Produkt unbefristet anbot und die Laufzeittreue durch eine gestaffelte Prämie belohnen wollte. Doch nun sieht die Sache völlig anders aus. Die Leitzinsen sind niedig wie nie zuvor und die damals vereinbarten Zinsen bereiten dem Finanzinstitut nun einiges Kopfzerbrechen.

Für die Kunden ist die Kündigung durch ihre Sparkasse selbstverständlich nicht akzeptabel. Sie haben damals im guten Glauben ein Angebot des Instituts ihres Vertrauens abgeschlossen und erwarten nun Vertragserfüllung. Doch letzten Endes wird es wohl darauf hinauslaufen, dass jeder Kunde sich für sein Recht einsetzen muss. Ob jeder diesen juristischen Aufwand auf sich nehmen möchte, sei dahingestellt. Viele werden es wohl auf sich beruhen lassen und es als unschöne Erfahrung betrachten.

Das Verhalten der Institute zeigt, dass es am Ende immer nur einen Gewinner geben kann, nämlich den mit der größeren Brieftasche – den Anbieter. Klüger ist es, wenn man sich Anlageformen zuwendet mit einem eigenen Substanzwert und Anbieter einfach außen vor lässt. Edelmetalle wie z.B. Gold sind aufgrund ihres Materialwertes eine gute Wahl. Gold hat einen Preis, der zwar schwankt, jedoch nur aufgrund der Instabilität des Geldes. Sinkt die Kaufkraft des Geldes, steigt der Goldpreis, nimmt sie zu, sinkt der Goldpreis. Der Wert des Goldes ist jedoch stabil und überdauerte bisher jegliche Krisen und Kriege unbeschadet. Gold verfügt über eine weltweite Akzeptanz und ist der Wertspeicher Nummer eins.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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