Was mit Vergangenheitsbetrachtungen nicht stimmt

11 Monaten ago Presse Abteilung 0

Fachleute beschreiben gern auf der Basis von Vergangenheitswertentwicklungen. Es werden die Wertentwicklungen unterschiedlicher Assetklassen in geeigneten Zeitspannen gegenübergestellt und dann darauf geschlossen, warum die eine Anlageklasse besser und die andere weniger zu empfehlen wäre. Jedoch ist so eine Betrachtungsweise fraglich und hat für die Zukunft keinerlei Aussagekraft.

Bei jeder Anlageform, bei der es Kursrisiken gibt, steht im Vertragswerk und den Werbematerialien, dass Betrachtungen von Wertentwicklungen aus der Vergangenheit keine Prognosen für die Zukunft ermöglichen. Dieser Absatz soll die Haftung für Anbieter oder Vermittler ausschließen und ist selbstverständlich zutreffend. Eine Anlageform, die sachwertbezogen ist, kann nicht präzise prognostiziert werden. Zu viele Variablen beeinflussen die Resultate. Trotzdem wird es ständig gemacht. In Produktdarstellungen von Fonds werden zum Beispiel oft Charts dargestellt mit Wertentwicklungen über unterschiedliche Zeiträume. Und solche Charts hinterlassen einen Eindruck. Obwohl klar ist, dass Vergangenheit nicht gleich Zukunft bedeutet, spielen Vergangenheitsdarstellungen eine enorme Rolle beim Verkauf solcher Angebote.

10 Jahre sind nicht gleich 10 Jahre

In der Anlageberatung ist es üblich, dass Anlageklassen mit schwankenden Kursen nur für langfristige Anlagehorizonte empfohlen werden sollten. Daher werden auch oft 10-Jahreszeiträume und deren Wertentwicklung dargestellt. Doch Vorsicht, nicht jeder 10-Jahreszeitraum weist eine identische Wertentwicklung auf. Es gibt zum Teil erhebliche Unterschiede. Selbstverständlich werden für werbewirksame Darstellungen gern entsprechende Zeitspannen ausgesucht, bei denen die Wertentwicklung besonders gut war. Würde man vielleicht ein Vierteljahr oder manchmal auch nur einen Monat früher oder später mit der Betrachtung beginnen, kann das Resultat schon total anders aussehen.

Vergleich verschiedener Anlageklassen

Besonders fragwürdig wird es, wenn verschiedene Anlagen über ein und denselben Zeitraum in Relation gesetzt werden. Dabei wird gern völlig außer Acht gelassen, dass verschiedene Anlageklassen sich auch völlig verschieden entwickeln. Zum Beispiel ist es unsinnig, Aktien mit Gold zu vergleichen. Aktien und Gold entwickeln sich in der Regel genau gegensätzlich. Schwächeln die Aktien, steigt Gold an und umgekehrt. Demzufolge ist es eine leichte Übung, Zeitspannen herauszusuchen, in denen Aktien sich besser entwickelten als Gold und umgekehrt, je nachdem, welche Anlageklasse empfohlen werden soll.

Auf den Anlegertyp kommt es an

Unter dem Strich muss der Anleger selbst entscheiden, welcher Anlageklasse er langfristig vertrauen möchte, seien es Aktien, Immobilien, Edelmetalle oder andere. Vergleiche sind unnötig und abgesehen davon, diversifiziert der umsichtige Investor sowieso und hat von allem etwas im Portfolio. Und ganz egal, welche Anlageformen sich im Portfolio befinden, Gold sollte immer dabei sein.

Wer bereits Gold besitzt, wird also seinen Bestand ausbauen und zusätzliches Gold erwerben. Wer noch keines besitzt, wird voraussichtlich ernsthaft darüber nachdenken, das zu ändern und sich die aktuelle Berg- und Talfahrt des Goldpreises zu Nutze machen. Kaufen, wenn der Goldpreis niedrig ist, lautet die Empfehlung. Und dazu wird es in der nächsten Zeit einige gute Gelegenheiten geben.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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