Überproportionales Schuldenwachstum, ohne Ausweg in den Abgrund

5 Monaten ago Presse Abteilung 0

Fiat Geld, also aus der Luft über eine Bilanzverlängerung durch Finanzinstitute erzeugtes Geld ohne materiellen Wert stellt die Hauptursache für die Umverteilung von Vermögen dar. Zins und Zinseszins haben diesem System allerdings ein Ablaufdatumsstempel aufgedrückt, der durch mathematische Regeln unvermeidbar ist.

Bis jetzt fehlt vielen noch immer das Verständnis darüber, wie Geld entsteht und welche destruktive Gewalt die Zinsen mit sich bringen. Um diesen Prozess zu veranschaulichen, soll an dieser Stelle ein Beispiel herangezogen werden.

Giralgeldschöpfung durch Darlehensvergabe

Geld wird durch Vergabe von Krediten durch Kreditinstitute erzeugt. Ein Kunde möchte z.B. ein Darlehen von 100.000 Euro. Seine Bank gibt ihm den Kredit für 3 Prozent Zinsen. Sie bucht in ihrer Bilanz auf der Aktivseite eine Kreditforderung gegenüber dem Kunden in Höhe von 100.000 Euro ein. Das Darlehen wird dem Kunden auf sein Girokonto überwiesen. Girokonten werden seitens der Bank auf der Passivseite der Bilanz geführt. Die Gutschrift der 100.000 Euro ist eine Einlage des Kunden und somit eine Verbindlichkeit der Bank gegenüber dem Kunden.

Annähernd unbegrenzt viel Buchgeld

100.000 Euro sind entstanden, ohne dass auch nur ein Geldschein oder eine Münze produziert werden musste, aus dem Nichts. Diese Handlungsweise ist beinahe unbegrenzt ausführbar. Es gibt eine Mindestreservepflicht, die derzeitig besagt, dass 1 Prozent des ausgereichten Kreditvolumens bei der Zentralbank hinterlegt sein muss. Das heißt, dass für jeden Euro, den eine Bank oder Sparkasse bei der Zentralbank hinterlegt, 100 Euro aus dem Nichts erschaffen und als Kredit vergeben werden dürfen.

Die Tilgung vernichtet das Geld wieder

Für den Fall, dass ein Kredit zurückgeführt wird, erfolgt die Gegenbuchung und das im Vorfeld erzeugte Geld wird wieder vernichtet. Für das Beispiel bedeutet das folgendes. Angenommen, der Kunde tilgt jedes Jahr 10.000 Euro an die Bank zurück. In dem Fall würden jedes Jahr 10.000 Euro des vorab geschöpften Geldes wieder vernichtet. Insoweit existiert auch gar kein Problem, denn erzeugtes Geld wird ausnahmslos wieder auch vernichtet, sobald ein Darlehen getilgt wurde.

Das Problem mit den Zinsen?

Das essenzielle Problem sind die Zinsen. Durch die Berechnung von Zinsen geht zwangsläufig mehr Geld an das Finanzinstitut zurück, als an Kredit ausgereicht wurde. Allerdings dieses Mehr an Geld wurde gar nicht bei Darlehensausreichung geschöpft. Woher kommt dieses Geld dann?

Zinswachstum erfolgt nie linear

Und das zweite Problem ist das exponentielle Wachstum der Zinsen. Zinsen, die im darauffolgenden Jahr erneut verzinst werden, die Zinseszinsen, werden mit der Zeit immer mehr. Angenommen, der Kunde aus dem Beispiel würde seinen Kredit nicht zurückführen und nur Zinsen begleichen. Im ersten Jahr müsste er für seine 100.000 Euro Kredit 3.000 Euro Zinsen zu begleichen. Diese begleicht er jedoch nicht, sondern bucht sie als zusätzliche Schuld auf sein Kreditkonto. Im Jahr darauf wären es schon 3.090 Euro, zehn Jahre später lägen die Zinsen bei 3.914,32 Euro. Sein Darlehen wäre nach nur 10 Jahren bereits auf 130.477,32 Euro angestiegen. In 10 Jahren wären folglich Zinsen in Höhe von 30.477,32 Euro entstanden. Dieses Geld muss, wenn es bezahlt werden soll, aus anderen Quellen stammen.

Wie Zinsen Driite in den Ruin stürzen

Fakt ist eins, wenn das Geld für die Zinsen nicht geschöpft wird, muss dieses aus anderen Quellen stammen. Und das heißt notgedrungen, dass irgendjemand anderes nicht genügend Geld haben wird, um seine Schulden zurückzuführen. Für die Schuldzinsen gibt es nur eine Richtung, die fließen vollständig an die Finanzinstitute, die die Darlehen im Vorfeld ausgereicht haben.

Nicht jede Schuld kann getilgt werden

Es gibt Darlehensnehmer, die ihre Darlehen gar nicht zurückführen. Der größte Schuldner ist der Staat. Staatsschulden werden einfach durch Neuaufnahme von Schulden getilgt. Der eigentliche Schuldenberg bleibt erhalten. Im Jahr 1950 belief sich die Höhe der Staatsverschuldung in Deutschland umgerechnet 10 Mrd. Euro (zu dieser Zeit war die Deutsche Mark die Landeswährung). 1960 lag die Verschuldung bereits bei 29 Mrd. Euro, 1970 bei 64 Mrd., 1980 bei 239 Mrd., 1990 bei 538 Mrd., 2000 bei 1.211 Mrd., 2010 bei 2.012 Mrd. Euro. Für diese Lasten müssen Zinsen geleistet werden. Von 1950 bis 2010 sind es 60 Jahre. Würde der Darlehensnehmer aus dem Beispiel oben seine Schulden diese 60 Jahre nicht zurückbezahlen, hätten sich während dieser Periode Zinsen in Höhe von rund 472.000 Euro ergeben. Der Gesamtbetrag läge also bei 572.000 Euro.

Circulus vitiosus des Fiat Geldes

Damit die Schuldzinsen beglichen werden können, müssen demzufolge permanent neue Kredite ausgereicht und neues Geld erschaffen werden. Aber je mehr Geld erschaffen wird, desto mehr Zinsen fallen an. Das ist ein auswegloser Kreislauf. Und der Prozess beschleunigt sich, je länger das System besteht. Zins und Zinseszins werden in mathematischer Betrachtung mit einer Exponentialfunktion beschrieben. Solche Funktionen gehen mit Fortschreiten der Zeit gegen Unendlich, also auf eine Situation zu, den es im realen Leben nicht gibt. Also ist die zeitliche Begrenztheit des Systems unstrittig. Der einzige Weg, für den Zusammenbruch Vorkehrungen zu treffen, sind Sachwerte.

Sofort Gold und Silber besorgen!

Losgelöst davon, ob so eine Situation eintritt oder nicht, kann geschlussfolgert werden, dass eine geldwertunabhängige Vorsorge auf jeden Fall vernünftig ist. Edelmetalle, speziell Gold und Silber eignen sich hervorragend als so eine Vorsorge und das zu jeder Zeit.

Sofern man den Goldpreis beobachtet und dieser momentan am Steigen ist, ist es trotzdem nicht so, dass Gold teuer ist. Verständlicherweise ist es sinnvoller, sofort zu kaufen, bevor der Kurs vollends in die Höhe schießt. Andererseits wer kann schon verlässlich sagen, ob der Preis weiter nachgibt oder ansteigt? So lange Papiergeld in Gold getauscht wird, ist die Entscheidung nach dem Einstieg tatsächlich zweitrangig. Abwarten könnte schließlich dazu führen, dass man einen günstigen Einstiegszeitpunkt verpasst.

Edelmetalle sind eine perfekte Lösung für sicherheitsorientierte Investoren. Sie verfügen über die Sicherheit des Sachwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Jahrtausenden als werthaltiger Vermögensspeicher gefestigt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erdulden müssen. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit, sind vor allem gemischte Edelmetallportfolios.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: AdobeStock, Urheber: Andrey Popov, ID: #146196964