Sowie Spekulanten sich verzocken …

8 Monaten ago Presse Abteilung 0

Was passiert tatsächlich, sobald die Spekulanten sich vertun? Zwischenzeitlich werden auch bei Gold massenhaft Leerverkäufe getätigt, was man an den sogenannten Short-Positionen von Vermögensverwaltern und Hedgefonds-Managern an der US-Rohstoffterminbörse CFTC feststellen kann. Selbige Leerverkäufe dienen spekulativen Anlegern als Mittel für Wetten auf einen nachgebenden Goldkurs.

Momentan kann man Leerverkäufe über 260 Tonnen Gold beobachten. Das entspricht rund zehn Milliarden Dollar. Die weltweite Goldmenge liegt bei gegen 190.500 Tonnen, wovon nur etwa 21 Prozent gehandelt werden können. Das Ausmaß dieser Spekulationen macht klar, dass sich das Goldfixing in London längst jenseits des tatsächlichen Goldwertes bewegt. Gäbe es diese Spekulationen nicht, würde der Goldpreis explodieren, soviel steht fest.

Für den Fall, dass sich die Spekulanten verzocken, kann es einen gewaltigen Ruck geben. Denn wenn sich der Goldpreis nicht in die erhoffte Richtung, also nach unten, entwickelt, sind die Spekulanten gezwungen, ihre Short-Wetten über den Erwerb physischen Goldes glattzustellen. Dieses Szenario ist keinesfalls unrealistisch. Im geringen Rahmen ist so etwas sehr wohl schon aufgetreten. Über die Glattstellung kletterte der Goldkurs in diesen Situationen deutlich an. Die Frage ist, was passiert, sobald die glattzustellenden Positionen nicht mehr durch physisches Gold abgedeckt sind, was bei der gehandelten Menge an Shorts absehbar ist.

Diese Preisverwerfungen sind sichtlich dem Futures-Handel anzulasten und machen klar, dass Preis und Wert des gelben Metalls inzwischen wenig miteinander zu tun haben. Wer also aus Absicherungsgründen Gold erwirbt, ist trotz Preisverfall nach wie vor auf der sicheren Seite. Im Gegenteil, Käufer kommen billiger an Gold, so gesehen ist die Zeit für Einkäufer äußerst günstig.

Barren oder Münzen?

Physisches Gold ist fraglos die beste Wahl für die Vermögensabsicherung. Einst ging man von einem Goldanteil zur Absicherung von 10 bis 15 Prozent aus. Inzwischen kann man mit gutem Gewissen einen wesentlich höheren Anteil anraten. Man muss sich jederzeit im Bewusstsein halten, dass sämtliche Verwerfungen, demnach auch der Futures-Handel mit Goldpapieren ihre Ursachen im Geldsystem innehaben. Fällt dieses System, bleibt nur eines übrig, die Sachwerte, und da ist Gold ganz vorn mit dabei.

Wer sich für den Kauf von Barren oder Münzen entscheidet, sollte sich von der Echtheit überzeugen. Eine LBMA-Zertifizierung bei Barren bescheinigt die Echtheit. Edelmetall in Münzenform ist bei vielen Deutschen sehr begehrt. Die Münzen, vorwiegend aus Gold, Silber oder Platin besitzen einen hohen Reinheitsgrad und sind optisch ansprechend. Die Münzen sind oft sehr klein und folglich auch mit einem begrenzten Budget bezahlbar. Die Anbieter von Sammelmünzen bieten auch den Kauf von Münzen mit Teilzahlung an. Als Folge ist das Angebot für Viele äußerst attraktiv. Versprochen wird einiges. Häufig ist auf den Flyern die Entwicklung des Kurses des entsprechenden Edelmetalls abgebildet, was als Hinweis für eine werthaltige Anlage dienen soll. Was man dabei meist vermisst, sind die tatsächlichen Preise der Münzen einschließlich der Herstellungskosten. Gold in kleinen Mengen ist zum Beispiel viel kostenintensiver als Gold in größeren Mengen. Das liegt einfach daran, dass die Herstellung von Barren oder Münzen einen gewissen Preis hat. Diese Kosten müssen auf die Goldmenge umgelegt werden. Ein Barren von 1 Gramm oder ein Barren von 10 Gramm kostet in der Produktion das gleiche. Nur dass dieser Herstellungspreis sich einmal auf den Materialwert von einem oder von 10 Gramm Gold verteilt.

Genauso ist es logischerweise auch bei der Produktion von Münzen. Hier ist es sogar noch schlimmer, da die Münzen in vergleichsweise niedrigen Auflagen hergestellt werden, was die Herstellung nochmals verteuert. Aber auch hierbei gilt, dass es sinnvoller ist, größere Münzen zu erstehen als kleinere. Allerdings haben Sammlermünzen überwiegend den ideellen Wert des Sammlerobjektes. Sammeln bringt viel Freunde mit sich. Die Sammlung regelmäßig um neue Stücke zu erweitern und letztendlich zu komplettieren, macht richtig Spaß. Doch beim Spaß sitzt man wieder in der emotionalen Klemme. Faktisch gesehen hat jeder Spaß seinen Preis und deshalb sind auch Münzen nur selten als Vermögensanlage geeignet. Ausgenommen davon sind echte Goldmünzen wie z.B. der Krügerrand. Der Krügerrand wird in einer hohen Auflage geprägt, was die Produktion günstiger gestaltet. Jedoch auch hierbei existieren verschiedene Einheiten, 2, 1, ½, ¼ und 1/10 Unze (Oz). Freilich ist auch hier der Kauf der 2 oder 1 Oz Rand-Münze sinnvoller als jener der kleineren Münzen.

Der sinnvollste Erwerb ist wohl der Kauf von Edelmetallen zum vollen Barrenpreis. Denn auch hierbei ist die höchste Gewichtsklasse der Barren die ökonomisch sinnvollste Lösung. Erfreulich ist, dass es Möglichkeiten gibt, auch mit geringeren Beträgen zum Preis großer Barren einzukaufen. So kauft man fürs Geld das Maximum an Edelmetallen ein und braucht sich nur noch einer Emotion hingeben, dem guten Gefühl, das Richtige getan zu haben.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Dadurch können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander geeint werden. Die kostenlose Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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