Silber stark unterbewertet – Vorkommen reichen bis 2028

8 Monaten ago Presse Abteilung 0

Während Gold allgemein als Wertspeicher erworben wird, wird eine große Menge Silber in der Industrie verarbeitet. Silber ist aus diesem Grund hervorragend gut als Kapitalanlage geeignet. Es ist ein Sachwert, besitzt eine große Nachfrage und der Silberpreis ist aktuell äußerst niedrig für Einkäufe.

Sowohl Gold mit seiner schon ewig währenden Funktion als Währung als auch Silber mit einerseits ebenfalls monetärer Funktion aber auch einer recht großen Nachfrage in der Wirtschaft, bieten perspektivisch sehr gute Chancen. Silber lässt sich sehr gut verarbeiten, denn es ist recht weich und leitet Wärme und Strom sehr gut. Während die Verarbeitung von Gold hauptsächlich und nur in recht geringem Ausmaß zu Schmuck, Kunst, Accessoires etc. erfolgt, wird es hauptsächlich gehortet. Silber wird größtenteils in der Industrie verarbeitet und damit verbraucht. Silber findet sich in vielen Wirtschaftszweigen, so in der Elektrobranche, bei der Produktion von Solarmodulen, in der Pharmaindustrie, Medizintechnik sowie als Lötlegierung und chemischer Katalysator. In jedem Computer, Tablet oder Handy aber auch in allen möglichen Erzeugnissen, die über Computerchips verfügen, wird Silber gebraucht.

Silber kommt in der Natur etwa zehn- bis siebzehnmal häufiger vor als Gold. Daher müsste der Kurs für eine Unze Silber auf der Basis der Rohstoffvorkommen etwa bei einem Zehntel bis Siebzehntel des Goldkurses liegen. Tut er aber nicht. Gold kostet viel mehr als Silber und Silber ist daher stark unterbewertet. Die Gold-Silber-Ratio liegt momentan bei etwa 80.

Experten rechnen mit einer wachsenden Silbernachfrage und denken, dass eine Unze Silber in Verlaufe des Jahres 2018 um die 17,25 US-Dollar kosten könnte. Aktuell kostet die Unze Silber 16,12 US-Dollar (10.07.2018). Für die nächsten Jahre gehen die Experten von einer Multiplikation des Silberkurses aus.

Silber, ein sehr attraktives Investment

Genau wie der Goldkurs wird auch der Kurs für Silber aufgrund weltweiter Spekulationen durch leerverkaufte Futures-Kontrakte, die meist ein Vielfaches der tatsächlich lieferungsfähigen Silbermenge verbriefen, manipuliert. Vor 35 Jahren lag der Silberkurs bei rund 50 Dollar pro Unze. Trotz des massiv gestiegenen Verbrauchs liegt der Silberkurs heute weit unter dieser Marke. Das geringe Kursniveau ist eine der Ursachen, warum verbrauchtes Silber nicht durch Recycling wiedergewonnen wird, so wie es bei Gold der Fall ist. Das bedeutet, dass die global vorhandene Silbermenge permanent abnimmt. Die weltweit bekannten Silbervorkommen werden nach heutigen Informationen nur noch etwa bis 2028 reichen. Wenn die Förderstätten versiegen, wird es durch die Verknappung für die Industrie vermutlich um Einiges teurer werden, Silber weiter zu verwenden. Doch es sieht ganz so aus, als hätte man aufgrund der Vielfalt von Nutzungen und Weltpatenten bei der Verwendung von Silber keine andere Möglichkeit und damit keine andere Wahl.

Physisches Silber gehört deshalb zu einer der aktuell lukrativsten Anlagemöglichkeiten und zu einer sinnvollen Beimischung für jedes Portfolio. Steigt der Silberpreis wie prognostiziert an, nähert sich Silber an Gold stärker an und man hat die Möglichkeit für das so günstig erworbene Silber mehr Gold erwerben.

Silber hat in 2016 eine beeindruckende Wertentwicklung hingelegt. Allerdings gibt es beim derzeitigen Silberkurs noch deutlich Luft nach oben und somit deutliche Kaufsignale. Ist es ratsam, bei Silber einzusteigen? Die Antwort heißt ja, der perfekte Einstieg in Edelmetalle und speziell Silber ist immer. Silber ist ein bedeutender Rohstoff mit einem hohen Bedarf und auch bei Investoren wird Silber als Alternative zu Gold immer beliebter. Dazu kommt, dass es für Silber eine sehr hohe Nachfrage in der Industrie gibt. Silber ist ein Rohstoff mit einer hohen Bedeutung in der Elektronik. Es wird also im Vergleich zu Gold stetig verbraucht und somit verringert sich der Bestand permanent. Gold wird weitestgehend gehortet und gilt als Währung. Es wird also abgesehen von der Schmuckherstellung nicht verbraucht.

Als Krisenschutz ist die Kombination von Gold und Silber quasi Gold wert. Aufgrund seiner im Gegensatz zu Gold viel geringeren Wertdichte eignet sich Silber quasi als „Kleingeld“, während Gold die größere Währung darstellt. Beim Erwerb von Gold und Silber sind verschiedene Einkaufsstrategien sinnvoll. Während Gold als Währung grundsätzlich mehrwertsteuerfrei gehandelt werden kann, fällt auf Silber die Mehrwertsteuer an. Jedoch kann Steuer gespart werden, wenn Silber in Form von Münzen oder Münzbarren gekauft wird. Dabei kommt es allerdings auf den Edelmetallhändler an, ob er differenzbesteuertes Silber anbietet.

Ein Händler kann beim Einkauf von Silber die Differenzbesteuerung wählen. Dazu wird der Zollwert des Silbers mit der Einfuhrumsatzsteuer von 7 Prozent versteuert und dieser Betrag auf den Einkaufskurs summiert. Beim Weiterverkauf der Ware wird dann die Umsatzsteuer von 19 Prozent nicht auf den kompletten Nettoverkaufspreis aufgeschlagen, sondern es wird die Steuer aus der Differenz zwischen dem Einkaufs- und dem Bruttoverkaufspreis an das Finanzamt abgeführt. Daraus kann man bei Silbermünzen einige Euro sparen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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