Ohne Zertifizierung läuft nichts

12 Monaten ago Presse Abteilung 0

Wo wertvolle Dinge feilgeboten werden, besteht immer die Gefahr, auf Fälschungen hereinzufallen. Insbesondere im Internet gibt es immer wieder Angebote für Gold zu wahnwitzig günstigen Preisen. Wer hier ein Schnäppchen vermutet, kann schnell enttäuscht werden.

Laien können sie kaum auseinanderhalten, echte Goldbarren von Fälschungen. Die Fälscher sind zwischenzeitlich so gut, dass sie zum Verwechseln echt erscheinende Replikate von Goldbarren verschiedener Größen herstellen. Zum Beispiel existieren Angebote chinesischer Produzenten für Replikate von Goldbarren, die sogar als solche gekennzeichnet sind. Diese sind problemlos im Netz erwerbbar. Betrüger kaufen diese und bieten die Falschgoldbarren als echte Goldbarren online zu Discountpreisen an.

Der unerfahrene Käufer hat kaum Möglichketen, anhand der Fotos im Netz zu schließen, ob es sich um echtes oder um Falschgold handelt. Wer also Edelmetalle zu besonders günstigen Preisen angeboten bekommt, sollte stets alarmiert sein. Besonders Gold wird aufgrund seiner allgemeinen Beliebtheit und seines guten Images gern imitiert. Trifft man auf besonders preiswerte Angebote, lohnt zunächst der Blick auf den aktuellen Goldkurs. Dieser ist im Internet auf vielen Seiten veröffentlicht oder wird auf Kurslisten von Banken oder Edelmetallhändlern tagesaktuell ausgehängt. Ist die Differenz zum fraglichen Angebot zu auffällig, ist Vorsicht geboten.

Feingold kann überall gehandelt werden. Wenn man also ein Angebot findet, Barren oder Münzen zu viel geringen Preisen zu erhalten, sollte die Frage gestattet sein, warum jemand dieses tut und nicht offizielle Kanäle nutzt, um den realen Erlös zu bekommen. Handelswebseiten wie zum Beispiel eBay sind für den Goldhandel absolut ungeeignet, da die Auktionen in der Regel über längere Zeiträume laufen und während dieser Zeit Schwankungen beim Goldpreis eintreten können. Der Gedanke, Gold über Auktionen zu verkaufen, ist schon sehr absurd. Dazu kommt, dass das die Auktionsunternehmen eine Provision kassiert. Diese Kosten trägt der Verkäufer. Warum sollte ein Verkäufer also freiwillig auf einen Teil des Erlöses verzichten, wenn er über Auktionen verkauft anstelle offizielle Verkaufswege zu nutzen?

Besonders schwierig wird es allerdings, wenn man an einen Goldhändler gerät, der seinen Kunden absichtlich Falschgold andreht, wie kürzlich der Anlegerskandal um die Berliner BWF-Stiftung zeigte. Hier wurde Anlegern kein Gold ausgeliefert, sondern nur eine Urkunde überreicht mit dem Versprechen, für den Investoren echtes Gold zu erwerben. Die Lagerung wurde durch die BWF-Stiftung übernommen. Allerdings wurde statt echter Goldbarren Falschgold eingelagert.

Echtes Feingold sollte über eine Zertifizierung der London Bullion Market Association (LBMA) verfügen. Diese stellt die Echtheit zweifelsfrei klar, so dass Betrug nicht möglich ist. Allerdings ist die Zertifizierung auch nur dann überprüfbar, wenn man das erworbene Gold in die Hand bekommt. Seriöse Goldhändler bieten die Auslieferung immer mit an. Wenn der Händler versucht, die Auslieferung oder Besichtigung des erworbenen Goldes zu verhindern oder es als kompliziert darstellt, ist Vorsicht angesagt.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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