Lohnt es sich überhaupt, heute Gold zu erstehen?

7 Monaten ago Presse Abteilung 0

Es ist gelegentlich anstrengend, seiner Komfortzone den Rücken zuzukehren. Die Herausforderung ist zumeist ungemein größer, sofern man darüber nachdenkt, irgendwas zu tun, was man bisher nie gemacht hat. Aber wenn man realisiert, dass alte Glaubenssätze zu zerfallen drohen, ist es wahrhaftig an der Zeit, Neues zu versuchen.

Je älter man wird, desto schwieriger wird es, eingetretene Pfade zu verlassen. Von klein auf, wird man beeinflusst, dass das Geld ins Sparschwein, anschließend auf das Sparkonto und anschließend zur Sparkasse muss, damit es sicher ist. Vieles, was zu diesen Glaubensätzen gehört, ist inzwischen widerlegt.

Früher dachten wir, Lebensversicherungsgesellschaften gehen nicht pleite

Heute wissen wir, Lebensversicherungsgesellschaften können sehr wohl pleitegehen. Es begann mit der Mannheimer – wie die Mannheimer Lebensversicherung AG kurz genannt wurde. Im Sommer 2003 geschah das, was niemand bisher für möglich hielt. Ein Ruck ging durch die Versicherungsbranche! Die erste deutsche Lebensversicherungsgesellschaft stand vor dem Aus. Das Vertrauen der Versicherten wurde erschüttert und das konnte man sich logischerweise auf keinen Fall leisten. Man riss sich nicht darum, aber es musste sein. Die Branche musste Retter in der Not werden und die angeschlagene Mannheimer vor dem Schlimmsten bewahren. Man schuf Protektor, eine Auffanggesellschaft, die die Versicherungsverträge von notleidenden Versicherungsgesellschaften im Insolvenzfall fortführen und demzufolge die Versicherungskunden vor finanziellen Schaden bewahren soll.

Protektor wird von den Versicherungsgesellschaften mit finanziellen Mitteln versorgt. Die Finanzkraft von Protektor ist somit auch nur so groß, wie die der Versicherer. Die Frage ist gestattet, wie viele Pleiten aus den eigenen Reihen sich die Branche leisten kann. Fachleute wissen, dass Protektor nicht über genug Kapital verfügt, um die Verträge mehrerer insolventer Versicherer weiterzuführen. Wie sollte das auch möglich sein? Aktuell zahlen die Lebensversicherer an ihre Kunden aufgrund der bestehenden Lebensversicherungsverträge höhere Zinsen aus, als sie derzeit erhalten. Somit muss man sich an den Reserven bedienen, was die Finanzkraft der Unternehmen nachhaltig schwächt. Es sieht ganz so aus, als würde man keine weiteren Insolvenzen mehr verkraften. Deshalb ist es für jeden, der an seiner kapitalbildenden Lebens- oder Rentenversicherung festhalten möchte, ratsam zu beten, dass nicht noch eine Gesellschaft pleitegeht.

Früher dachten wir, Kreditinstitute können nicht pleitegehen

Heute wissen wir, Kreditinstitute gehen sehr wohl pleite. Kreditinstitute verschwinden nicht mit einem Paukenschlag. Sie verschwinden heimlich, so heimlich, dass man es meist nicht bemerkt. Aber sie verschwinden und das sehr wohl viel länger, als seit der vorangegangenen Bankenkrise. In diesem Fall geht es mitnichten um eine Hypo-Real-Estate oder dergleichen. Nein, Banken gehen, seit es Banken gibt. Die Branche regelte das hinter vorgehaltener Hand durch sogenannte Übernahmen. Das ist auch unerläßlich, denn genau wie das Vertrauen in die Versicherungsgesellschaften keinesfalls erschüttert werden darf, muss es in die Banken erst recht erhalten bleiben, denn die Banken verwalten die größten Vermögensanteile der Deutschen. Käme es hier zur Abkehr, würden die Auswirkungen einer Katastrophe gleichkommen. Anleger, die befürchten, Ihr Geld zu verlieren, würden ihr Geld abheben wollen.

Keine Bank oder Sparkasse hat ausreichend Bargeld, um ihre Kunden auszuzahlen – nicht einmal Bruchteile wären an die Kunden auszahlbar. Die Bargeldbestände sind stets nur in der Höhe des üblichen Bargeldverkehrs plus einer kleinen Reserve vorrätig. Daher müssen bekanntlich größere Bargeldabhebungen im Vorfeld avisiert werden, damit das Kreditinstitut zum nötigen Zeitpunkt genug Bargeld organisieren kann.

Würden nun abrupt viele Kunden zum gleichen Zeitpunkt ihr gesamtes Geld abheben wollen, wäre das nicht möglich. Der psychologische Effekt, sein eigenes Guthaben nicht abheben zu können, würde die Sachlage verschlimmern, sich wie ein Lauffeuer verbreiten und sich letztendlich sogar auf die gesamte Banken- und Volkswirtschaft eines Landes negativ auswirken. Demnach ist es so wichtig, Bankenpleiten hinter vorgehaltener Hand intern zu regeln und jegliches Aufsehen zu vermeiden.

Im Land der Dichter und Denker verabschiedeten sich seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland sehr wohl schon reichlich Banken. Wieviele, ist den wenigsten Menschen bewusst. Hier eine Auflistung der Banken- und Versicherungspleiten:

  • 1950 Handels- und Verkehrsbank AG, Hamburg
  • 1950 Hofstetter & Co, Lauterbach
  • 1950 Jüdische Industrie- und Handelsbank GmbH, Frankfurt
  • 1951 Bankgeschäft Heinz Henschel, Berlin
  • 1951 Bankgeschäft Heinz Sieber & Co, Weißenburg
  • 1952 Bankhaus Cüppers & Co, Frankfurt
  • 1953 Bender & Kraft KG, Ludwigsburg
  • 1953 K. Feuchter & Co., Karlsruhe
  • 1953 Georg Egly & Co., Düsseldorf
  • 1953 Kreishypothekenbank Lörrach, Lörrach
  • 1953 Rubensdörfer & Co, Tübingen
  • 1953 Sauer & Co, Ravensburg
  • 1954 Bahl & Co, Hamburg
  • 1954 F. Lange & Co, Hamburg
  • 1954 Hermann Müh, Reutlingen
  • 1954 K. Werner & Co (vormals Werner & Frese), Hamburg
  • 1955 Julius Klingel K.-G. Bankgeschäft, Karlsruhe
  • 1955 Bankhaus Lunk & Co KG, Hagen
  • 1955 August W. Michel KG, Frankfurt
  • 1955 Julius Pischl, Saulgau
  • 1955 Württembergische-Hohenzollerische Privatbank A.-G., Tübingen
  • 1956 Eichborn & Co, Nürnberg
  • 1956 Leising & Co, Berlin
  • 1956 A. Schneider KG, Wolfratshausen
  • 1958 Glaub & Cie, Stuttgart
  • 1958 F. J. de Weldige-Cremer, Dorsten
  • 1959 W. u. G. Bauer, Stuttgart
  • 1959 Berliner Import- und Export-Bank AG, Berlin
  • 1959 Dürener Finanzierungs-Gesellschaft mbH & Co KG, Düren
  • 1959 Max Klaiber, Bankgeschäft, Stuttgart
  • 1959 G. A. Kochen, Hamburg
  • 1961 Ba-Tei-Bank, Bank für Teilzahlungsfinanzierung Dr. Schmitz KG, Düsseldorf
  • 1961 Deneke & Co. Teilzahlungsfinanzierungen, Hamburg
  • 1961 Neumann & v. Massenbach vor. Guttentag & Goldschmidt, Berlin
  • 1961 Vereinsbank & Spargesellschaft für Stadt- und Landgemeinden AG, Heidelberg
  • 1961 Bankgeschäft Dr. Wiedemannn & Co, Bank für Festbesoldete, Hamburg
  • 1961 August Thyssen-Bank AG, Düsseldorf
  • 1962 Allgemeine Wirtschaftsbank AG, Berlin
  • 1962 Handelsfinanz GmbH & Co KG, Landau
  • 1962 Math. Hausmann, Cochem
  • 1962 Ritter & Pape Finanzierungsgesellschaft, Hamburg
  • 1963 Hugo Stinnes, Mühlheim
  • 1963 FINA BANK Gesellschaft für Absatzfinanzierungen mbH, Saarbrücken
  • 1963 Bankhaus Hagen & Co, München
  • 1963 Reiser KG Teilzahlungskreditinstitut, Neustadt
  • 1963 Teilzahlungsbank GmbH, Karlsruhe
  • 1963 Westdeutsche Warenkreditbank Dr. Schmidt KG, Bonn
  • 1964 Effekten- und Kreditbank AG, Düsseldorf/München
  • 1964 Hamburger Finanzierungsgesellschaft Köppe KG (vormals Ernst A. Schmidt-Dibke KG Kraftfahrzeugfinanzierungen), Hamburg
  • 1965 Grundbesitz- und Handelsbank AG, Berlin
  • 1965 Gebrüder George, Berlin
  • 1966 Hühnken & Co, Hamburg
  • 1966 Bankhaus Mertins & Co. KG, Köln
  • 1966 Hugo Oppenheim & Sohn Nachf. Berliner Privatbank AG, Berlin
  • 1966 Bankhaus Mertins & Co KG, Köln
  • 1966 WKG Waren-Kredit-Gesellschaft des Hamburger Einzelhandels eGmbH, Hamburg
  • 1967 Ahr, Krath & Co, W.-Barmen
  • 1967 Haumann KG, Köln
  • 1967 Heitmann & Co, Hamburg
  • 1967 Bankhaus Günter Horbach AG, Düsseldorf
  • 1967 Bankhaus Neubauer & Co, Lüchow
  • 1967 Niederelbe Privatbank Georg Hohenstein, Stade
  • 1968 Bankhaus Schlett KG, Essen
  • 1968 Dr. Faber & Co, Karlsruhe
  • 1968 Bankhaus Märklin & Co, Frankfurt
  • 1968 Karl Mohr, Hamburg
  • 1968 Oberhessische Bank AG, Friedberg
  • 1968 Bankhaus Weiss & Co, Triberg
  • 1968 Wilhelm Sauer, Arnstein
  • 1968 Th. Fasshold, Mannheim
  • 1969 Dr. Fischer & Co, München
  • 1970 L. Behrens & Söhne, Hamburg
  • 1970 Hautz & Co, München
  • 1970 Bankhaus Ott KG, Stuttgart
  • 1971 Friedrich Mötzel, Nördlingen
  • 1971 Bankhaus Mühling AG, Düsseldorf
  • 1972 Wilh. Flohr Bank AG, Hamburg
  • 1972 Bankhaus Bansa KG, München
  • 1973 Wilhelm Findorff & Co KG, München
  • 1973 Europa Bank, Kredit- und Sparbank AG, Saarbrücken
  • 1973 Bayerische Wirtschaftsbank AG, München
  • 1973 Bau-Kredit-Bank AG, Düsseldorf
  • 1973 J. Ryan KG, Köln
  • 1973 Neue Bank AG, Oldenburg
  • 1973 Friedrich W. Seiler Bank für Absatzkredit KG, München
  • 1973 G.J.H. Siemers & Co, Hamburg
  • 1974 Frankfurter Handelsbank AG, Frankfurt
  • 1974 Bankgeschäft Mertz & Co., Hamburg
  • 1974 I. D. Herstatt KGaA, Köln
  • 1974 Baas & Herz, Frankfurt
  • 1974 Ivera Internationale Vermögensanlagen GmbH, Köln
  • 1974 Günther Mohr & Co, Hamburg-Harburg
  • 1974 RTB Regensburger Teilzahlungsbank Ottmar Dirrigl KG, Regensburg
  • 1974 Saar-Industriebank AG, Neunkirchen
  • 1974 Stölzle & Simader, Weilheim
  • 1974 Wolff KG, Hamburg
  • 1974 Flöte & Co, Wiesbaden
  • 1975 Frz. X. Mayr & Co, Siegenburg
  • 1975 Allgemeine Kredit- und Finanzierungsgesellschaft mbH Teilzahlungsbank, Regensburg
  • 1975 Herbert Eiden, Hamburg
  • 1975 Handelsfinanz-Bank GmbH, München
  • 1975 Bankgeschäft Karl Meinhardt, Frankfurt
  • 1975 Bankhaus Carl Chr. Gossenberg & Co, Essen
  • 1975 Ferd. Schroeder & Co, Köln
  • 1975 Finanzierungsgenossenschaft für den Radio- und Fotohandel eG, Stuttgart
  • 1975 Orbis Bank GmbH, München
  • 1975 Bankhaus Nicolai & Co, Hannover
  • 1975 Selmi Bank AG, Frankfurt
  • 1976 Pfalz-Kredit-Bank GmbH & Co, Kaiserslautern
  • 1976 Bankhaus J.M. Bickelmann & Co, Saarlouis
  • 1976 Finanzierungsbank Esslingen eG, Esslingen
  • 1976 Hans Stehn, Hamburg
  • 1976 Württembergischer Kreditverein AG, Stuttgart
  • 1976 Bankhaus Otto Dierks & Co KG, München
  • 1977 Bayerische Bauvereinsbank eG, München
  • 1977 Spar- und Leihkasse Ulrichstein GmbH, Ulrichstein
  • 1978 Verwa-Bank Verbraucher-Warenkredit Albert Speidel GmbH & Cie, Stuttgart
  • 1979 Spar- und Kreditbank GmbH, Stuttgart
  • 1979 Bankhaus Hassel & Cie, Frankfurt
  • 1979 Teilzahlungsbank Pfeifer, Inh. Horst Pfeifer, Rendsburg
  • 1980 HKB Handelskreditbank AG, Frankfurt
  • 1980 Poensgenbank GmbH, Düsseldorf
  • 1980 Rost & Selchow, Hamburg
  • 1981 Bankhaus Werner & Frese, Hamburg
  • 1982 Askanische Bank Trautwein & Co, Berlin
  • 1982 Auto-Finanz Fritz Hamm KG, Stuttgart
  • 1982 Pister Bank für Finanzierungen GmbH, Mannheim
  • 1983 Bank Robert Meyerding, Hamburg
  • 1983 Herms Bank KG, Hamburg
  • 1983 Hensel Kreditbank GmbH, Darmstadt
  • 1983 Jan Weymar & Co KG Teilzahlungsbank, Hamburg
  • 1983 HEMA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Verwaltungs KG, (vormals Schröder, Münchmeyer, Hengst & Co.), Hamburg
  • 1984 Martin Friedburg & Co., Hamburg
  • 1985 Wilh. Basse KG, Hannover
  • 1985 Schneider & Münzing KG, München
  • 1988 Bankhaus Steinhart KG, Pforzheim
  • 1989 Bankhaus Sinzinger KG, München
  • 1990 Heinrich Röttger Bank für Finanzierungen GmbH & Co KG, Osnabrück
  • 1991 Bank of Credit and Commerce International S.A., Zweigniederlassungen Frankfurt am Main und Hamburg (BCCI) (Sitz Luxemburg)
  • 1992 Benedikt Baudrexel Bankgeschäft, Kempten
  • 1994 Deutsch-Schweizerische Bank AG, Frankfurt
  • 1994 Meridien BIAO Bank GmbH, Hamburg
  • 1994 Mody Privatbank in Hamburg AG, Hamburg
  • 1995 Bankhaus J.A. Krebs i. K., Freiburg
  • 1995 Bankhaus Fischer & Co, Hamburg
  • 1997 Nicolaus Stark Bank AG, Abensberg
  • 1997 BVH Bank für Vermögensanlagen und Handel AG, Düsseldorf
  • 2000 Sparkasse Mannheim
  • 2000 Drexel Management GmbH
  • 2001 Systracom Bank AG, Berlin
  • 2001 Bankhaus Partin GmbH & Co KGaA, Bad Mergentheim
  • 2001 Bankgesellschaft Berlin
  • 2002 AHAG Wertpapierhandelsbank AG, Dortmund
  • 2002 BkmU Bank AG, Berlin
  • 2002 Gontard & Metallbank, Frankfurt
  • 2002 A & A Actienbank AG, Frankfurt
  • 2002 Guthmann& Roth AG, Berlin
  • 2003 BFI Bank AG, Dresden
  • 2003 Mannheimer Lebensversicherung AG
  • 2003 Hornblower Fischer AG
  • 2005 DBH Brokerhaus AG
  • 2006 Privatbank Reithinger, Singen
  • 2006 Ancora Versicherungs AG
  • 2006 Phoenix Kapitaldienst
  • 2007 Fritz Nols Global Equity Services AG
  • 2008 Weserbank AG
  • 2008 Lehmann Brothers Bankhaus AG
  • 2008 Hypo Real Estate
  • 2009 Concord Investmentbank AG
  • 2009 NCS mobile payment Bank GmbH
  • 2010 Concord Financial Intermediary GmbH
  • 2010 Berliner Bürgschaftsbank
  • 2010 noa bank GmbH & Co. KG
  • 2010 Ineas und LadyCarOnline
  • 2012 FXdirekt Bank AG
  • 2013 Dr. Seibold Capital GmbH
  • 2014 Bankhaus Wölbern & Co.
  • 2014 Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K.
  • 2015 BVAG Berliner Versicherungs AG
  • 2016 Maple Bank GmbH
  • 2016 SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG (Insolvenzantrag von Bafin wieder zurückgezogen)
  • 2017 East-West Assekuranz AG Berlin
  • 2017 Süddeutsche Aktienbank Stuttgart
  • 2017 PESEUS Invest und Vermögen AG
  • 2018 DERO Bank AG München

Quellen: Hans-Lothar Merten, Johannes Fiala, Wer hat unser Geld verbrannt?, Verlag: Walhalla Fachbuchverlag Regensburg 2008; Euronetwork Wirtschaftsberatung, Magdeburg

Das Bankensterben nach der Lehman-Krise wurde im Übrigen nur durch den Staat mithilfe von Steuergeldern verhindert. Und ob ein Einlagensicherungsfonds dazu sein wird, die Vermögen der Deutschen im Falle mehrfacher Bankenpleiten zu sichern, bleibt abzuwarten, ist aber relativ unwahrscheinlich. Zwar ist der Höchstbetrag der Besicherung beschränkt, doch die Masse macht´s. Kein System ist dazu fähig, Lawinen aufzuhalten. Eine Lawine von Bankenpleiten wird den Einlagensicherungsfonds mit Sicherheit an seine Grenzen bringen. Darüber hinaus besteht kein Rechtsanspruch auf Hilfen aus dem Einlagensicherungsfonds. Daher sind die Ansprüche der Sparer ohnehin nicht vollständig gesichert.Wird der Staat also dafür aufkommen? Der Staat kann ja bekanntlich nicht pleitegehen, oder doch?

Früher dachten wir, Staaten können nicht pleitegehen

Heute wissen wir, Staaten gehen sehr wohl pleite. Im März meldete der Focus, dass 119 Länder von Bankrott bedroht sind, 119! Die größte Volkswirtschaft, die USA hangeln sich von einer Zahlungsunfähigkeit zur nächsten und wie es in der EU aussieht, weiß inzwischen jeder aus den Nachrichtensendungen.

Die gemeinsame Währung Euro für so viele verschieden leistungsfähige Volkswirtschaften erscheint heute immer mehr, eine schlechte Idee gewesen zu sein. Nun muss man zusehen, wie man die auftretenden Probleme löst. Die EZB versucht mit ihrer Geldpolitik und ihrem umfangreichen Anleihenaufkaufprogramm das Schlimmste zu verhindern. Aber die EU-Partner sind ebenfalls gefragt, wenn der Euro nicht scheitern soll. Eine gemeinsame Lösung bedeutet bekanntlich immer, der Stärkere hilft den Schwächeren und jeder nach seinen Möglichkeiten.

Schlussfolgerung

Alte Glaubenssätze haben ihren Zauber verloren. Jeder Einzelne ist gut beraten, seine Augen zu öffnen, seinen gesunden Menschenverstand walten zu lassen und sich nicht auf die Wohlfühl-Parolen der „Sicherheits“-Lobby zu verlassen. Ausharren, bis es noch schlimmer wird, wäre der falsche Weg. Es gilt, prompt aktiv zu werden! Die Lösung: Sachwerte!

Welche Sachwerte wählen?

Sehr beliebt sind Edelmetalle. Die Vergangenheit zeigt zweifellos, dass die Besitzer von Edelmetallen Krisen besser meisterten als diejenigen, die auf Geldwerte setzten. Die gute Nachricht ist, dass man heutzutage ganz gut diversifizieren kann.

In Sachen Diversifikation wird es mit Edelmetallen recht einfach. Gold hat sich dabei sehr bewährt. Man muss bei Edelmetallen aber nicht ausschließlich auf Gold setzen, sondern kann auch andere Metalle favorisieren, die durch ihre Eigenschaften eine hohe Nachfrage in Industrie, Medizin usw. besitzen. Rohstoffe sind limitiert und folglich wertbeständig.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH bietet als Spezialist für Edelmetalle die Chance, sich an vier der nachgefragtesten Edelmetalle zu beteiligen, nämlich Gold, Silber, Platin und Palladium. Schwerpunkte liegen jedoch auf den beliebtesten Edelmetallen, Gold und Silber.

Lohnt es sich, jetzt Gold zu kaufen?

Die Bewertung von Einkaufspreisen bei Edelmetallen ist übrigens einfach. Entscheidet man sich, z.B. mit einem festen Monatsbeitrag regelmäßig zu investieren, ist der beste Zeitpunkt jederzeit gegeben. Durch den Einsatz eines festen Betrages kauft man immer richtig ein. Wenn die Edelmetalle teuer sind, erhält man automatisch weniger Edelmetall und wenn die Preise gering sind, erhält man entsprechend mehr Edelmetall fürs Geld. Auf längere Sicht kann man so einen ordentlichen Bestand aufbauen.

Die Herstellungskosten für kleine Barren/Münzen sind im Verhältnis zum Materialwert um ein Einiges höher als für größere Barren/Münzen, da sich da die Herstellungskosten besser verteilen können. Doch um große Barren wie z. B. 1 kg Gold zu kaufen muss man den entsprechenden Kaufpreis von momentan ca. 33.540 Euro auf den Tisch legen. Wer das nicht kann, muss kleinere Stückelungen erwerben oder monatlich ansparen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe Frankfurt am Main ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hiermit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die Lage, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: Ekler, ID: #21592799