Ist Gold eine sichere Geldanlage?

11 Monaten ago Presse Abteilung 0

Der ständige Disput darüber, ob Gold sicher oder spekulativ sei, verunsichert die Anleger. Häufigste Argumente sind der volatile Goldkurs und dass es keine Erträge gäbe. Doch Gold ist kein traditionelles Anlagegut, es ist ein Vermögensspeicher, der seit Jahrtausenden funktioniert. Und das ist eine unumstößliche Tatsache.

Gold ist und bleibt ein Sachwert und das bedeutet, es ist absolut krisengeschützt. Sollte man daraus schließen, dass man sein komplettes Vermögen in Gold eintauschen sollte? Ganz bestimmt nicht. Diversifikation ist stets erstes Gebot. Ein ausgewogenes Portfolio sorgt für mehr Ruhe und stattliche Renditen. Natürlich sollte ein Teil des Vermögens in das gelbe Metall investiert werden, denn es besitzt gegenüber vielen anderen Anlagemedien besondere Vorteile.

Gold hat seit Tausenden von Jahren seinen Charakter als Wertspeicher behauptet. Es ist auf dem gesamten Globus gefragt und gilt als Universalwährung, auch wenn es keine wirkliche Währung darstellt. Jedoch wird Gold auf der ganzen Welt als Tauschmittel betrachtet. Es habe Kriege, Depressionen und mehrere Währungsreformen unbeschadet überstanden. Anders als das Papier- oder Buchgeld ist es etwas Handfestes von echtem Wert. Vor allem kann es, anders als Papiergeld, nicht beliebig vermehrt werden.

Gold ist keine selbstverständlich keine klassische Geldanlage, in die Investoren ihr ganzes Vermögen investieren sollten. Gold hat viele Vorteile aber auch ein paar Nachteile, wenn man es als Kapitalanlage ansieht.

Gold ist nicht billig

Dass Gold kostspielig ist, sollte nicht wirklich als Nachteil bewertet werden. Im Gegenteil, denn der enorme Kursanstieg seit dem Jahr 2000 ist kein Beweis dafür, dass das Gold teuer ist. Es ist vielmehr ein Hinweis dafür, dass der Wertverfall der Währungen massiv vorangeschritten ist. Expansive Geldpolitik stellt eine Ursache für den enormen Preisanstieg dar. Die Nachfrage nach Gold ist sehr groß, was sich selbstverständlich auch auf den Preis auswirkt. Dadurch wird das edle Metall für viele Menschen zu teuer. Aber ist das etwas Schlechtes?

Viele Staaten stocken derzeit ihre Goldreserven auf. Dafür gibt es auch gute Gründe. Der Privatanleger sollte aus diesem Verhalten seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und entscheiden, ob er sich im Gold engagieren möchte oder nicht. Auch andere Sachwerte steigen im Preis. Immobilien in Deutschland verzeichnen eine ähnliche Entwicklung. Und Immobilien sind auch nicht für jedermann erhältlich. Im Grunde ist es ganz einfach: Werthaltige Sachwerte steigen im Preis, weil das Geld immer weniger wert wird. Demzufolge sind Geldwertanlagen wie Sparbuch, Festgeld, Bausparvertrag oder Lebensversicherung trotz garantierter Zinsen, keine wirklichen Wertspeicher. Denn wem nützen garantierte Zinsen, wenn man in Zukunft nur sehr viel weniger für sein Geld kaufen kann?

Goldbarren und -münzen haben Aufschläge, die sogenannten Herstellungskosten. Wer beispielsweise einen Goldbarren erwirbt und diesen sofort wiederveräußert, bekommt nicht den gleichen Preis, zu dem der Barren gekauft wurde. Und je kleiner die Stückelungen sind, desto stärker wirken sich die Herstellungskosten aus, denn diese werden im Verhältnis zum Materialwert bei kleineren Stückelungen größer. Fünfzig 20-Gramm-Barren kosten zum Beispiel enorm mehr als ein Kilogramm-Barren. Das macht Gold zu einem langfristigen Investment.

Die Verwahrung kostet Geld

Gold ist natürlich eine gefragte Beute für Einbrecher. Daher sollte für die Aufbewahrung zwingend ein vernünftiger Tresor vorhanden sein. Ist dieser nicht vorhanden, kann Gold auch bei einer Bank im Schließfach oder in einem Zollfreilager verwahrt werden. Wobei das Bankschließfach unbedingt jederzeit erreichbar sein sollte, auch wenn die Bank Pleite geht und deswegen ihre Tore geschlossen hat. Bei Aufbewahrung im Tresor oder im Schließfach muss eine ausreichende Versicherung abgeschlossen werden. Die Deckungssumme muss auch regelmäßig angepasst werden, sollte der Goldbestand sich erhöhen oder der Goldkurs steigen. Das alles kostet Gebühren und Versicherungsprämien.

Aber was ist mit dem Währungsrisiko beim Goldkauf?

Der Kurs des Euro zum US-Dollar spielt beim Goldhandel eine Rolle. Gold wird nicht in Euro, sondern in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet, dass der Euro zunächst in US-Dollar getauscht wird, bevor man Gold erwerben kann. Ist der Dollar stark, erhält man somit weniger, ist er schwächer, erhält man mehr Gold. Beim Verkauf ist es dann genau anders herum. Währungsschwankungen wirken sich auf den Gegenwert in Euro aus. Allerdings hält sich der Nachteil in Grenzen. Geld in Gold zu tauschen bedeutet immer, Wertloses in Werthaltiges zu tauschen. Selbstverständlich ist es zunächst wichtig, wieviel man für sein Geld bekommt. Aber das relativiert sich mit der Zeit, wenn die expansive Geldpolitik den weiteren Wertverfall der Währungen vorantreibt. Wichtig ist, dass man ein Goldinvestment langfristig betrachtet. Gold ist kein Spekulationsmedium, es ist ein Wertspeicher.

Natürlich schwankt auch der Goldpreis. Einerseits aufgrund der Währungsschwankungen und andererseits aufgrund von Nachfrage und auch Manipulation. Gold ist auch deshalb keine klassische Geldanlage, weil es keine Erträge abwirft. Gold hat nur seine Substanz. Aber das reicht auch aus. Diese Substanz ist es, die ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Es gibt genug Geldanlagen, die Dividenden oder Zinsen realisieren, aber am Ende wenig Substanz aufweisen. Der Investor muss sich fragen, was ihm wichtiger ist.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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