Ist Bausparen lohnend?

4 Tagen ago Presse Abteilung 0

Bausparvertrag, die Bezeichnung selbst lädt schon ein, für ein Eigenheim anzusparen. Falls man in Deutschland Leute fragt, welche Funktion ein Bausparvertrag besitzt, hört man zu 90 Prozent die Aussage, damit kann man bauen. Dahinter verbirgt sich das sogenannte kollektive Wissen und setzt mit Wahrheit gleich: Der Bausparvertrag ist fürs Bauen.

Ist das wahr? Der Bausparvertrag dient zum Ansparen von Eigenkapital, so die bekannte Darstellung. Falls das stimme, aus welchem Grund wirbt eine Bausparkasse meist alleinig mit ihren niedrigen Darlehenszinsen? Ansparen mit einem Bausparvertrag bedeutet, Guthabenverzinsung unter dem Sparbuchniveau zu erhalten. Man entrichtet Gebühren und davon nicht gerade wenig und wird zum Abonnenten des Bauspar-Magazins, das man nicht haben will, aber bezahlen muss. Soll das eine attraktive Sparform sein?

Bausparen kann staatlich bezuschusst werden, soweit man Einkommensgrenzen nicht übersteigt. Es gibt die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage, die man beim Bausparen erlangen kann. Und es gibt auch Wohn-Riester. Ebendiese dreifache Subvention wird gerne auch engagiert in der Werbung verwendet.

Wie rentabel ist Bausparen? Ein Beispiel gibt Aufklärung.

Beitrag: 40 Euro
Bausparsumme: 15.000 Euro
Abschlussgebühr: 1 Prozent
Kontoführung: 7,50 Euro
Zeitschrift: 7 Euro
Guthabenzins: 2,50 Prozent (alter Vertrag mit höheren Zinsen)

1. Jahr 480 Euro – 150 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 323,39 Euro
2. Jahr 803,39 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 808,35 Euro
3. Jahr 1.288,61 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 1.305,96 Euro
4. Jahr 1.785,96 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 1.815,75 Euro
5. Jahr 2.295,75 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 2.338,28 Euro
6. Jahr 2.818,28 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 2.873,87 Euro
7. Jahr 3.353,87 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 3.422,86 Euro

Renditebetrachtung:
Sparleistung: 3.360,00 Euro
Auszahlung: 3.422,86 Euro
Gewinn nach 7 Jahren: 62,86 Euro
Netto-Verzinsung pro Jahr: 0,52 Prozent

Sollte die Guthabenverzinsung noch kleiner als 2,5 Prozent p.a. sein und wird die Inflation berücksichtigt, wird systematischer Kapitalabbau betrieben.

Inflationsgeschützt mit Edelmetallen

Der einzige effektive Weg, Guthaben zu speichern, kann nur über Sachwerte möglich sein, die von der Inflation nicht betroffen sind. Edelmetalle beispielsweise, besonders Gold sind hervorragende Vermögensspeicher und das sogar über Jahrtausende.

Im antiken Rom kostete zum Beispiel eine gute Robe eine Unze Gold. Ein Maßanzug kostet heute ebenfalls eine Unze Gold. Das Modell T von Ford kostete im Jahr 1908 850 USD, also 1.300 Gramm Gold. Ein guter Mittelklassewagen kostet inzwischen rund 55.000 Euro, also etwa 1.300 Gramm Gold. Anhand solcher Beispiele kann beachtlich aufgezeigt werden, wie solide Gold als Vermögensspeicher arbeitet. Man könnte noch zahlreiche zusätzliche Beispiele dazu finden.

Ein Beispiel aus der Lebensversicherungspraxis kann den Unterschied verdeutlichen. Jede beliebige Lebensversicherung, mit einer Laufzeit von zum Beispiel 30 Jahren, hat den Effekt, dass am Tage des Abschlusses die Ablaufleistung sehr hoch anmutet. Letztendlich soll dieses Produkt als private Zusatzvorsorge zur Alterssicherung dienen. Jedoch verändert sich das nach 30 Jahren völlig. Die Ablaufsumme reicht dann meistens nicht einmal einigermaßen aus, um ein echter Zuschuss für das Alter zu sein, denn Löhne und Preise haben 30 Jahre Inflation durchlebt. Hatte man bei Abschluss noch den Eindruck, das Geld würde für ein schönes Haus reichen, bekommt man bei Ablauf mit etwas Glück gerade noch einen Kleinwagen.

Werthaltige Güter behalten ihren Wert. Die Vorstellung, dass diese wertvoller werden, ist nicht ganz richtig. In Wahrheit verliert das Geld stetig an Kaufkraft. Wenn die Kaufkraft des Geldes nachlässt, bedeutet das, dass die Preise steigen. Daraus entspringt die Vorstellung, dass Sachwerte immer teurer werden, dass z. B. Immobilien eine Wertsteigerung erfahren. Doch in Wirklichkeit muss man durch den Kaufkraftverlust immer mehr Geld aufwenden, um werthaltige Sachwerte wie Immobilien, Gold, Rohstoffe etc. zu kaufen.

Eine Vorsorge auf Anlagen aufzubauen, die an die Entwicklung des Geldes gekoppelt sind, ist somit eine gefährliche Sache. Sinnvoller ist es, sich auf Anlageformen zu konzentrieren, die unabhängig von der Geldwertentwicklung sind. Hier sind besonders Edelmetalle interessant. Speziell Gold hat sich seit Jahrtausenden als solider Wertspeicher bewährt und wird das auch in Zukunft tun. Gold ist ein begrenzter Rohstoff und eignet sich ausgezeichnet zur Vorsorge. Jedes Portfolio sollte Edelmetalle enthalten. Hier waren die Experten bisher der Ansicht, dass 10-20 Prozent des Vermögens in Edelmetallen investiert sein sollten. Zwischenzeitlich sind viele dieser Experten der Ansicht, dass der Edelmetallanteil auch deutlich größer sein darf. Wer ein Drittel seines Vermögens in Edelmetalle investiert, wird damit sicher nicht falsch liegen.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hierdurch können die Vorteile verschiedener Edelmetalle kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die komfortable Lage, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Bernd Liebl, Magdeburg