Geld speichern mit Gold

12 Monaten ago Presse Abteilung 0

Die Zeiten sind schwierig. Vertrauen in Staat und Euro schwinden. Besonders wichtig ist den Anlegern die Absicherung des Vermögens. Das Bedürfnis nach Sicherheit steigt und Gold steht trotz seines rückläufigen Preises ganz oben in der Gunst der Anleger. Wann, warum und in welcher Art und Weise sollte eine Investition in Gold erfolgen?

In unserer Geschichte existierte schon immer den Tauschhandel. Gehandelt wurde und wird alles, Waren, Leistungen, Rechte und auch Zahlungsmittel. Mit der Zeit setzte sich das Geld als Universaltauschmittel durch. Heutzutage wird Geld hauptsächlich als virtuelles Gut verwendet und mittels Banking oder über die Zahlung mit Plastikkarten transferiert. Aber auch das Bargeld in Form von Banknoten und Münzen erfreut sich zumindest in unseren Breiten großer Beliebtheit.

Das war natürlich nicht immer so. Über viele Jahrhunderte wurde in vielen Gegenden der Welt nur mit Gold, Silber oder Kupfer bezahlt. Dabei hatten Silber und Kupfer die Funktion der kleinen Währung und Gold war die große Währung. Es ist bekannt, dass es König Krösus der Erste war, der im Jahr 560 vor Christus Gold zum Zahlungsmittel machte. Gold war die beste Wahl. Das Material war beständig, hatte einen einzigartigen Glanz und konnte nicht künstlich hergestellt oder beliebig vermehrt werden. Diese Währungsfunktion besitzt Gold bis heute.

Welchen Wert hat Gold?

Der „Wert“ des Goldes ist schwer zu begründen, denn im Gegensatz zu fast allen anderen chemischen Elementen ist sein praktischer Wert eher gering. Es gibt heute keine einzige technische Errungenschaft auf unserem Planeten, die nicht ohne Gold auskommen würde. Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist Gold somit nicht sonderlich wertvoll. Zwar wird es in der Zahnmedizin, Elektronik und Optik verwendet, spielt dort aber keine bedeutende Rolle mehr. Was macht es trotzdem so wertvoll? Die Antwort ist einfach, seine Seltenheit. Das begehrte Metall existiert nur in begrenzter Form auf dieser Welt, seine Förderung ist sehr aufwändig. Seine Seltenheit macht es zu einem weltweit akzeptierten Zahlungsmittel. Hinzu kommt eine stattliche Menge Psychologie, denn Gold gilt wegen seines Glanzes seit Menschengedenken als edel, elegant und besonders. Nicht umsonst wird das gelbe Metall hauptsächlich für die Schmuckherstellung verwendet.

Der Goldpreis wird einmal am Tag über das sogenannte Goldfixing in London ermittelt. Die Regeln zum sogenannten Goldfixing führen bis ins Jahr 1919 zurück. Seit damals wird in London einmal täglich ermittelt, wieviel eine Unze Gold kosten soll. Akteure des Goldfixings sind fünf Banker, die an jedem einzelnen Börsentag den Goldkurs aushandeln. Dieser Preis hat dann weltweit Gültigkeit und jeder, der mit der Förderung oder dem Handel zu tun hat, akzeptiert diesen Preis, denn er gilt als Leitpreis für sämtliche Goldgeschäfte.

Seit 1919 bis Ende April 2004 hat sich das Ritual in den Geschäftsräumen der Privatbank N. M. Rothschild & Sons, zu dem das Goldfixing abgehalten wird, nicht verändert. Von 1919 bis 1968 wurde einmal am Tag der Goldpreis ermittelt, danach zweimal am Tag. Am London Bullion Market bieten Gold-Händler laufend Preise, zu denen ihr Gold gehandelt werden soll. Die Preise, die die größten Umsätze ermöglichten, bildeten die Grundlage für das Goldfixing. Die Bewertung erfolgte damals in Pfund Sterling. Seit 1968 erfolgt die Preisfindung des Goldes in US-Dollar.

Sowohl der US-Dollar als auch das britische Pfund haben als Papierwährungen gegenüber Gold stark an Kaufkraft eingebüßt. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) kostete beim ersten Fixing 1919 4 Pfund, 18 Shilling und 9 Pence. Heute darf man 926,20 GBP (22.08.2018) pro Unze berappen. Mit dem US-Dollar steht es nicht anders. 1968 kostete die Unze Gold 40 USD, heute (28.08.2018) 1.195,29 USD.

Nachdem sich Rothschild 2004 aus dem Goldhandel zurückzog, wurden die anderen vier Gründungsmitglieder des Fixings, Mocatta & Goldsmid, Samuel Montagu & Co., Pixley & Abell und Sharps & Wilkins in den Neunzigerjahren von Großbanken übernommen oder verkauften bei dieser Gelegenheit ihre Sitze. Heute handeln HSBC, die britische Barclays Capital, die kanadische Bank of Nova Scotia, die französische Société Générale und die Deutsche Bank den Preis für das gelbe Metall aus und zwar noch immer nach den Regeln von 1919. Jeden Werktag um 10:30 Uhr und 15:00 Uhr laufen die Sitzungen unter dem jährlich rotierenden Vorsitz einer der teilnehmenden Banken. Seit Mai 2004 laufen die Preisabsprachen telefonisch oder über Hinterlegung der Preise in Handelssysteme.

Bei den Großbanken wird ein Preis von Händlern vorgeschlagen, der dem Mittel des Nachfrage- und Angebotskurses der letzten Goldtransaktion im Handel zwischen Banken entspricht. Ohne Zeitverzögerung werden diese Preisvorschläge von den Edelmetallhändlern bei den fünf Goldfixing-Banken an deren Kunden weitergegeben, die diesen Preis wiederum ihren Kunden in anderen Häusern vorschlagen, Goldproduzenten, Dienstleister zur Goldverarbeitung, Notenbanken, Geschäftsbanken und Pensionsfonds. Diese Informationskette führt bis an den Punkt, der zu einer breiten Teilnahme großer institutioneller Kunden führen würde. Der Goldfixing-Chairman erhält alle Informationen und ermittelt einen fairen Marktpreis, zu dem alle Beteiligten dann Gold handeln würden. Nach Feststellung der Kauf- und Verkaufspreise kommt es zur Ermittlung der handelbaren Goldmenge. Ergibt sich ein Gleichgewicht zwischen Kauf- und Verkaufsangeboten kommt es zum Fixing. Kommt es zu keiner Einigung, muss der Prozess erneut gestartet werden. „Wir sind im Gleichgewicht, und wir haben gefixt.“ Nach diesem Ausspruch des Chairmans ist der Prozess etwa zehn Minuten später abgeschlossen. Es kann jedoch auch länger dauern, wenn außergewöhnliche Situationen an den Finanzmärkten oder drohende Krisen es erfordern.

Die Schwankungen des Goldpreises halten sich in Grenzen und das selbst in Krisensituationen oder bei boomenden anderen Märkten. Darin besteht der tatsächliche Wert des Goldes. Es wirft weder Zinsen noch Dividenden ab und steht durch seine Substanz für Sicherheit. Ein Kilogramm Gold hat immer den Wert eines Kilogramm Goldes, egal welcher Preis beim Fixing ermittelt wird. Das Fixing ermittelt lediglich, wieviel an eigentlich wertlosem Geld für Gold bezahlt werden muss. Diesen Zusammenhang muss der Goldkäufer verstehen. Nicht das Gold schwankt, sondern das Geld. Aus diesem Grund ist Gold auch eines der geeignetsten Anlagegüter, um sein Vermögen vor Inflation zu schützen. Man konnte für eine Unze Gold vor 100 Jahren einen Maßanzug kaufen und so wird es auch zukünftig sein.

Was muss bei einer Goldanlage beachtet werden?

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zu jeder Zeit mit gutem Gewissen in Gold investieren. Dabei wird vergängliches Geld gegen beständiges Edelmetall eingetauscht. Ein derartiger Kauf ist wichtig als Vermögenssicherungsbaustein für jedes Portfolio. Gold speichert Vermögen über lange Zeit sehr zuverlässig.

Wer die sich Lagerung von Gold sparen möchte und Gold eher als Spekulationsobjekt betrachtet, ist mit Xetra-Gold gut bedient. Das Papier ist mit 1 Gramm Gold hinterlegt und wird in der Kursentwicklung wie physisches Gold behandelt. Selbst die Auslieferung kann verlangt werden. Allerdings kann man dann gleich Gold in physischer Form kaufen, wenn man sein Gold in den Händen halten möchte.

Diverse Gold-Zertifikate sind nicht physisch hinterlegt. Sie existieren in verschiedenen Varianten, sind aber mit Vorsicht zu genießen, da es sich normalerweise um Inhaberpapiere handelt. Bei einer Bankenpleite sind die Anleger nicht vor Totalverlust geschützt. Wer auf steigende Preise spekuliert, sollte deswegen eher auf Xetra-Gold setzen oder gleich physisch kaufen.

Barren oder Münzen?

Wer sich für den Kauf von Barren oder Münzen entscheidet, sollte sich von der Echtheit überzeugen. Eine LBMA-Zertifizierung bei Barren belegt die Echtheit. Edelmetall in Form von Münzen ist bei vielen Deutschen sehr gefragt. Die Münzen, meist aus Gold, Silber oder Platin haben einen hohen Reinheitsgrad und sind schön anzuschauen. Die Münzen sind oft sehr kompakt und daher auch mit einem begrenzten Budget erschwinglich. Die Verkäufer von Sammelmünzen bieten sogar den Kauf von Münzen mit Teilzahlung an. Dadurch ist das Angebot für viele Menschen sehr verlockend. Versprochen wird einiges. Meist ist auf Werbemedien die Wertentwicklung des Preises des entsprechenden Edelmetalls dargestellt, was als Argument für eine werthaltige Anlage dienen soll. Was man dabei meist vermisst, sind die tatsächlichen Preise der Münzen inklusive der Herstellungskosten. Gold in kleinen Mengen ist zum Beispiel viel kostenintensiver als Gold in größeren Mengen. Das kommt daher, dass die Herstellung von Barren einen gewissen Preis hat. Diese Kosten müssen auf die Goldmenge umgelegt werden. Ein Barren von 1 Gramm oder ein Barren von 10 Gramm kostet in der Herstellung das gleiche. Nur dass der Herstellungspreis sich einmal auf den Materialwert von einem oder von 10 Gramm Gold verteilen lässt.

Genauso ist es natürlich auch bei der Herstellung von Münzen. Hier ist es sogar noch schwieriger, da die Münzen in vergleichsweise niedrigen Auflagen hergestellt werden, was die Herstellung noch einmal verteuert. Aber auch hier gilt, dass es sinnvoller ist, größere Münzen zu erwerben als kleinere. Allerdings haben Sammlermünzen hauptsächlich den ideellen Wert des Sammlerobjektes. Sammeln bringt viel Freunde mit sich. Die Sammlung regelmäßig um neue Stücke zu ergänzen und zum Schluss zu komplettieren, macht richtig Spaß. Doch beim Spaß sitzt man wieder in der emotionalen Falle. Faktisch gesehen hat jeder Spaß seinen Preis und daher sind auch Münzen nur beschränkt als Vermögensanlage geeignet. Ausgenommen davon sind echte Goldmünzen wie z.B. der Krügerrand. Der Krügerrand wird in einer hohen Auflage hergestellt, was die Produktion günstiger gestaltet. Aber auch hier gibt es verschiedene Einheiten, 2, 1, ½, ¼ und 1/10 Unze (Oz). Selbstverständlich ist auch hier der Erwerb der 2 oder 1 Oz Rand-Münze interessanter als der der kleineren Münzen.

Der sinnvollste Erwerb ist wohl der Erwerb von Edelmetallen zum vollen Barrenpreis. Denn auch hier ist die höchste Gewichtsklasse der Barren die wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Erfreulich ist, dass es Möglichkeiten gibt, auch mit geringeren Beträgen zum Preis großer Barren einzukaufen. So kauft man fürs Geld das Maximum an Edelmetallen ein und braucht sich nur noch einer Emotion hingeben, dem guten Gefühl, das Richtige getan zu haben.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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