Englands Ausstieg aus der EU und die Auswirkungen auf Edelmetalle

3 Jahren ago Presse Abteilung 0

Kapitalanleger haben einige schlaflose Nächte hinter sich. Die Entscheidung der englischen Bevölkerung, aus der Europäischen Union auszutreten, hat an den Börsen für Aufruhr gesorgt, wie man ihn lange nicht hatte. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der Schlussphase der Abstimmung veranlasste die Finanzwelt zu der Vermutung, es würde nicht zu einem „Brexit“ kommen.

Die meisten Experten hatten kurz vor der Entscheidung die Wahrscheinlichkeit eines Ausscheidens der Briten aus der EU als sehr gering vorausgesagt. Umso überraschender nahm man das Ergebnis des Votums der Engländer auf. Aber es existieren noch weitere Einflüsse: Schottland könnte nun einen neuen Anlauf auf ein Unabhängigkeitsreferendum starten, um in der Europäischen Union Mitglied bleiben zu können. David Cameron hat seinen Rückzug vom Amt des britischen Premierministers vollzogen. Zwischen Großbritannien und Spanien ist eine Diskussion um die Zukunft von Gibraltar entbrannt, Spanien besteht auf die Hoheitsrechte auf das Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Und an den Börsen wurden fünf Billionen US-Dollar an Börsenwert vernichtet.

Der „Brexit“ sorgte seit der Bekanntwerdung erster Umfrageresultate ab 5 Uhr morgens unserer Zeit für starke Volatilität an den Märkten. Der Dax stürzte um mehr als 11% ab und stürzte auf bis zu 9.200 Zähler ab, nachdem er am Tag zuvor noch bei rund 10.300 Punkten lag. Er erholte sich am Freitagvormittag und konnte einen Teil der Verluste wettmachen, doch die charttechnische Situation im Deutschen Aktien Index ist ungut. In solchen Situationen richten sich die Augen der Börsenteilnehmer auf Hilfen aus der Politik. Die Notenbanken der Welt kündigten bereits an, dass sie zusammenstehen und falls erforderlich Liquidität in die Märkte geben. Doch die Unsicherheit dürfte noch eine Zeit bestehen bleiben, so dass ein Ende des Abwärtstrends noch nicht in Sicht ist.

Die Preise für Edelmetalle entwickeln sich, wie zu erwarten, genau gegenläufig. Der Goldpreis ist der große Gewinner der getroffenen Wahl. Er ist innerhalb der letzten 24 Stunden nach der Brexit-Entscheidung in der Spitze um über 100 Euro pro Feinunze gestiegen und hat einen Höchststand bei 1.243 Euro pro Feinunze markiert. Auch hier beruhigt sich die Lage unter Schwankungen aktuell etwas, doch der Goldpreis hat offenbar die Schwelle von 1.300 Dollar pro Feinunze nun nachhaltig übertroffen. Und es gibt noch viel Luft nach oben.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.