Das diskrete Vermögen

6 Monaten ago Presse Abteilung 0

Es gibt vielerlei Gründe, Eigentum im Stillen aufzubauen. Jedoch die Wege sind limitiert. Geld auf Konten hinterlässt grundsätzlich Spuren. Im Ernstfall, sobald beispielsweise Ämter Auskunft beanspruchen und mit einem Gerichtsbeschluss vor der Tür stehen, wird das Bankgeheimnis ausgesetzt. Und dadurch wird alles, welches sich auf den Konten bewegt, transparent.

Man kann überhaupt nicht so dumm denken, wie einem das Leben gelegentlich Streiche spielt. Vorab unvorstellbare Situationen werden unversehens durch dramatische Ereignisse Realität und folglich steht man sehr schnell einer Sachlage gegenüber, bei der man nicht mehr Herr das Lage ist und die mühsam erworbenen Vermögen sich in Nichts auflösen.

Passiert mir nicht, mag man denken. Wer mit beiden Beinen in einem positiv geregelten Leben steht, denkt nicht gern an Situationen, die dieses Leben komplett aus der Bahn werfen. Hierbei können zuerst arglos anmutende Situationen, in die man sich bewegt, sich überraschend in eine unerwartete Richtung entwickeln. Torsten K. hat so etwas durchlebt.

Torsten K. aus P. war Einzelunternehmer, verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Unternehmen lief ziemlich gut und auf diese Weise war er in der Lage, einiges zur Seite zu legen für seine Altersvorsorge. Als Unternehmer war Torsten gewohnt, kalkulierbare Risiken einzugehen und so war er bei der Auslese seiner Investments stets bedacht, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gewinn und Risiko zu erhalten.

Als ein Freund auf ihn zukam, war Torsten auch bereit, sich mit einem geringen Betrag an der Kommanditgesellschaft (KG) seines Freundes als Kommanditist zu beteiligen. Mit 500 Euro Einsatz kann schon nichts passieren, und falls doch, könnte Torsten das gut verkraften. Vollhaftender Gesellschafter war die GmbH des Freundes. Das reichte aus, um ein positives Gefühl zu bekommen, da Torsten maximal seine 500 Euro im worst case verlieren könnte und nicht mehr.

Die Jahre verstrichen. Nach 10 Jahren kam der Freund auf Torsten zu und teilte ihm mit, dass die KG seit Jahren von seiner GmbH gesponsort wurde und nun die Zeit erreicht sei, wo er die Reißleine ziehen müsse. Er müsse die GmbH abwickeln und folglich ebenfalls die KG. Die 500 Euro Gesellschaftsanteil, den er aus der Gesellschaft nicht zurückbekäme, würde er ihm aber privat erstatten. Schließlich waren sie Freunde.

Für Torsten kein herber Schlag. Er hatte beileibe größere Probleme, er hatte eine Scheidung an der Backe. Seine Ehefrau hatte ihn verlassen und die Kinder, an denen er sehr hing, einfach mitgenommen. Für ihn ging es gegenwärtig um Entscheidenderes als Geld. Daher kümmerte er sich nicht weiter darum. Seelisch in ein tiefes Loch gefallen, schlug sich die allgemeine Verfassung auch auf das Geschäft nieder. Die Auftragslage verschlechterte sich und abgelenkt von Seiten der privaten Lebenslage war Torsten kaum in der Verfassung, sein Geschäft wieder auf Kurs zu bringen. Die Erlöse sanken, die Ausgaben blieben jedoch.

Torsten geriet in eine Depression, lies einiges schleifen und so fiel er einige Monate später aus allen Wolken, als er vom Finanzamt einen geänderten Steuerbescheid für das Jahr 2016 zugestellt bekam mit einer Korrektur um 90.000 Euro. 90.000! Torsten konnte sich nicht daran erinnern, diese 90.000 Euro irgendwann erhalten zu haben. Ein Anruf beim Finanzamt gab Aufschluss. Die KG des Freundes machte jahrelang nur Verluste und wurde durch Zahlungen der Komplementär-GmbH am Leben gehalten. Dadurch baute sich ein enormer Minusbetrag, eine Verpflichtung gegenüber der GmbH auf. Als die GmbH abgewickelt wurde, wurden diese Schulden aber seitens des Finanzamtes nicht anerkannt und im Abwicklungsjahr als Zufluss für die KG eingebucht. Daraus folgte ein steuerlicher Gewinn in dem entsprechenden Jahr und Torsten war als Kommanditist mit dabei. Seine geringe Beteiligung von 500 Euro erhielt eine fünfstellige steuerliche Gewinnzuweisung, die er nun zu versteuern hatte, selbst wenn er das Geld zuvor nie gesehen hatte.

Das Timing war eine Katastrophe. Die Erlöse auf einem Tiefpunkt, vorhandene Guthaben so gut wie aufgebraucht und nun eine Steuernachforderung von über 40.000 Euro. Wie sollte Torsten das gemeistert bekommen?

Da das Finanzamt meist keinen Spaß versteht und nicht oft entgegenkommend ist, geschah, was in so einem Fall immer passiert. Pfändung aller Konten, Besuch vom Vollzugsbeamten, Abgabe eidesstattliche Versicherung, Antrag auf Insolvenz, Existenz kaputt. So schnell kann es gehen. Diese und vergleichbare Vorkommnisse sind keine Seltenheit.

Was geschieht, für den Fall, dass Behörden oder auch private Gläubiger, mit Hilfe eines Gerichtsbeschlusses beginnen, die Wege auf den Konten zu verfolgen. Wäre es nicht besser, wenn es keine verfolgbaren Wege gäbe?

Bar erworbenes Gold wäre eine Lösung. Die Verwahrung kann in einem Schließfach eines privaten Anbieters erfolgen, für das die Gebühren einmal jährlich in Bar entrichtet werden. Das wäre völlig anonym. Das Edelmetall ist dort geschützt, das Vermögen vor neugierigen Besuchern geschützt.

Vorsorgen mit Köpfchen lautet die Devise. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm in Hessen ermöglicht den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hiermit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die komfortable Lage, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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