Clever geplant für den Erbfall

1 Jahr ago Presse Abteilung 0

Wer lange genug Edelmetalle kauft, baut sich in der Regel einen stattlichen Bestand auf. Zählt Gold zu diesen Edelmetallen, erreicht man schnell eine recht große Wertdichte. Aber was passiert mit dem Vermögen im Nachlassfall? „Vererben und Verschenken“ fängt mit dem Vermögenserhalt an, über Generationen hinweg. Dieser Prozess ist unter dem Begriff Testament bekannt. Nur wenige Menschen in Deutschland besitzen ein Testament. Beim Testament gibt es einfache Regeln, die zu einer sinnvollen Vorsorge verhelfen.

Wenn man rechtzeitig dafür sorgen möchte, dass die Vermögenswerte dorthin gelangen, wo sie ankommen sollen, ist ein Testament der sinnvollste Weg. Fehlt dieses, tritt beim Tod eines Erblassers die gesetzliche Erbfolge in Kraft und dabei wird vom Gesetzgeber geregelt, wer wieviel des Erbes erhält. Möchte man eine eigene Verteilung festsetzen, ist ein Testament unablässig.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass ein Testament nur dann wirksam sei, wenn es notariell beglaubigt würde. Aus nachvollziehbaren Gründen, die mit Zeit oder auch Kosten zusammenhängen können, wird der Notartermin dann gerne aufgeschoben. Doch auch ein eigenhändig ge- und unterschriebenes Testament, versehen mit Ort und Datum, ist absolut ausreichend und zweckdienlich. Ein handschriftliches Testament ist damit viel besser als gar keins.

Die Schwierigkeiten ergeben sich beim Testament eher vorher. Es soll erst im Todesfall gefunden werden und dann auch nur von den „bedachten“ Verwandten. Es soll schließlich nicht in falsche Hände gelangen und als unbequemes Vermächtnis im Kamin enden. Die Lösung ist simpel. Zwei oder mehr gleichlautende Testamente an unterschiedlichen Orten platziert tragen Sorge dafür, dass dem letzten Willen auch entsprochen wird. Orte dafür gibt es reichlich. Ein eigener Tresor wäre vielleicht ein guter Anfang, solange jemand die Kombination kennt. Ein Postfach oder ein privates Schließfach wären auch eine Möglichkeit. Ein Bankschließfach dagegen könnte problematisch werden. Im Todesfall unterliegt die Bank oft Prozeduren, die einige Zeit benötigen können, bis das Schließfach geöffnet werden darf. Zur Aufbewahrung eines Testaments eignen sich jedoch auch gute Freunde oder ein Notar.

Ein Todesfall ist eine traurige und meist stressige Situation für die Hinterbliebenen. Eine mögliche Erbschaft mit entsprechenden Vermögensaussichten kann die Nervosität der Hinterbliebenen anheizen. Wie sollen die Erben in dieser Situation zu Regelungen kommen, die gerecht, gewollt und vernünftig sind? Es macht Sinn, ein Testament als Geschenk an die nächste Generation anzusehen. Dementsprechend sollte man die Geschenkeverteilung regeln, das abschließende Geschenk, welches verteilt werden soll.

Am Ungünstigsten läuft es meist für Erbengemeinschaften. Manche vertreten die Meinungen, dass das ungeklärte Weitergeben einer Erbschaft unter seinen Erben so richtig Streit und Ärger provoziert. Diese Notgemeinschaft sollte dann schon von Gesetzes wegen auf eine möglichst zeitnahe Auflösung bedacht sein. Erbengemeinschaften sind übrigens diejenigen Erben, von denen man zu Lebzeiten preiswert hübsche Jugendstilimmobilien unter Marktwert zwangsersteigern kann. Die Veräußerung von Vermögenswerten ist der einzige Weg für alle Mitglieder der Erbengemeinschaft, ihren fairen Anteil in Geld zu erhalten. Wer sein Vermögen nicht zwangsweise verramscht wissen möchte, sollte den Erbfall vorher regeln, am besten sofort.

Bei der Unterscheidung zwischen Vermächtnissen und Testamenten kommen oft Fehler vor. In einem Vermächtnis können besondere Zuwendungen an bestimmte Personen geregelt werden. Da könnte zum Beispiel ein emotionales Andenken an einen besonderen Freund gehen oder es soll geregelt werden, dass die Hundehütte vor dem Bungalow an das ansässige Tierheim fällt. Es könnten Teile des Vermögens für gute Zwecke versteigert werden, die dann einem Kinderhilfswerk zugutekommen sollen. Solche Einzelfälle werden in einem Vermächtnis geregelt, das eigenhändig ge- und unterschrieben sein muss. Auch hier reicht das handschriftliche Willensbekenntnis ohne notarielles Zutun völlig aus.

Ein sehr großer Irrtum ist, dass der Gedanke an Testamente erst im Herbst des Lebens aufkommt. Der Tod gehört untrennbar zum Leben und das Testament ist ein Lebensbegleiter auf dem Weg zur letzten Ruhe. Deswegen ist es für jede Lebensphase und jedes Lebensalter wichtig, ein Testament zu machen, welches natürlich von Zeit zu Zeit der aktuellen Situation angepasst werden sollte. Vor allem wenn Scheidungen vorkommen und Stiefkinder vorhanden sind, sind klare Regelungen immens sinnvoll. Es gibt Fälle, in denen durch ungünstige Todesreihenfolgen, Vermögenswerte an den Staat fielen und z. B. Stiefkinder außen vor blieben.

Wer sich auf die Pflichtteilsrechte im Erbfall verlässt, der muss wissen, dass es sich dabei nur um gesetzliche Mindestrechte handelt. Eine Enterbung betrifft niemals das Pflichtteilsrecht. Der Laie denkt außerdem, dass die Pflichtteilsansprüche einfach zu ermitteln seien. Das Gegenteil trifft zu, denn nur Fachleute sind imstande, die Ansprüche vollumfänglich richtig zu ermitteln. Das hängt unter anderem mit Schenkungen zusammen, die bis zu 10 Jahre rückliegend zu berücksichtigen sind.

Eheleute sollten immer ein gemeinsames Testament aufsetzen. Nur sie dürfen überhaupt das Testament gemeinsam verfassen. Ein solches Testament schützt später vor einseitigen Änderungen. In der Regel haben Eheleute getrennte Vermögen. Wenn einer stirbt, ist das Vermögen des anderen nicht betroffen, weswegen die Vermögenswerte sinnvoll unter den Eheleuten aufgeteilt werden sollten. Auch das gehört zu einer ganzheitlichen Finanzplanung, die den Erhalt der Vermögenswerte im Todesfall berücksichtigt.

Die Erbschaftssteuer darf nicht unberücksichtigt bleiben. Bei testamentarischen Regelungen gilt, dass man sich niemals nur aus erbschaftssteuerrechtlichen Vorteilswünschen zu Schritten bewegen lassen sollte, die man sonst nicht getan hätte. Manche Steuersparkonstruktionen sind unflexibel und können ein Leben lang nicht mehr zurückgenommen werden, während sich längst ganz andere Lebensumstände eingestellt haben könnten. Wer an Steuerersparnisse denkt, der sollte bei Erbschaften wie auch bei Schenkungen immer die Kinder einbeziehen. Dabei sollten Kinder nach dem Erstversterbenden niemals leer ausgehen. Zusätzlich haben auch die Enkel bereits hohe Freibeträge, die man berücksichtigen kann.

Da niemand sein Todesdatum vorab kennt, kann es schwierig sein, einen Bedarf zu ermitteln. Es ist keineswegs so, dass immer erst der Ältere stirbt oder der Mann vor der Frau. Auch bei Kindern könnte der Jüngere vor dem Älteren verunglücken. Deswegen kann es sich als fataler Fehler herausstellen, wenn der Letztversterbende durch testamentarische Regeln zu sehr eingeschränkt wird. Das trifft besonders auf Eheleute zu. Stattdessen sollten Anpassungsmöglichkeiten durch übertragene Verantwortung explizit ermöglicht werden. Dies gilt insbesondere für das beliebte sogenannte „Berliner Testament“.

Wer rechtzeitig und zielgerichtet vorsorgt, hinterlässt geordnete Verhältnisse. Der Vermögensaufbau und die Vermögenssicherung sind dann auch für die folgenden Generationen gesichert. Edelmetalle gehören dabei immer dazu. Eine sinnvolle Vorsorge sieht auch vor, Geldwerte schnellstmöglich in Sachwerte einzutauschen. Dabei spielen Edelmetalle ebenfalls eine bedeutende Rolle, denn sie sind wertbeständig und im Gegensatz zu z. B. Immobilien auch zu kleineren, regelmäßigen Geldbeträgen erhältlich. Edelmetalle könnten in physischer Form sogar zu Hause aufbewahrt werden, soweit ein Tresor vorhanden ist. Ansonsten empfiehlt sich die Lagerung in einem Zollfreilager. Denn auch dort kann man jederzeit nach Absprache vorbeikommen und sich seine Edelmetalle aushändigen lassen.

Längst ist es im Bewusstsein der Menschen angekommen, dass es sinnvoll ist, ein Edelmetallportfolio aufzubauen und zu streuen. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

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