Besonnenheit bei der Geldanlage

2 Jahren ago Presse Abteilung 0

Wer Vermögen anlegt, wünscht sich, dass es sich vermehrt und nicht weniger wird. Deshalb versuchen viele Anleger, den sicheren Pfad zu beschreiten und investieren in Anlageformen, von denen sie sich versprechen, dass Verluste ausgeschlossen sind. Doch Einbußen lauern auch in vermeintlich sicheren Anlageklassen.

Wenn es um Altersvorsorge geht, sagt der Gesetzgeber vor Allem eines: Es muss sicher sein. Gemeint sind hierbei althergebrachte Geldanlagen wie z.B. Bankanlagen, Lebensversicherungen, Bausparverträge, also Anlageformen mit Garantien. Die Schlussfolgerung, diese Anlageklassen seien sicher, folgt daraus, dass es ein Institut gibt, welches gegen die Einlage von Geld ein Papier ausstellt, aus dem hervorgeht, dass am Ende der vereinbarten Laufzeit der investierte Geldbetrag plus Zinsen garantiert zurückgezahlt wird. Insofern sind, wenn man sich auf den Nominalwert beschränkt, Verluste nicht möglich. Darüber hinaus existiert eine Einlagensicherung, die im Falle eines Ausfalls des Garantiegebers aushilft.

Sicherheit wird hier also allein in dem Fakt gesehen, dass man auf einen angelegten Betrag einen vorher bekannten und garantierten Zinsertrag erhält. Außerdem wird garantiert, dass das Ursprungskapital nicht geringer werden kann. Soweit, so gut, wie viel mehr Sicherheit braucht man? Genau das ist der Punkt. Alle diese sicheren Anlagen haben eine Gemeinsamkeit, es sind keine Anlagen. Gibt der Anleger sein Geld an jemand anderen und bekommt dafür Zinsen, wird das im Volksmund zwar Anlage genannt, in Wirklichkeit ist es aber ein Darlehen, welches der Anleger jemand anderem gewährt – hier meist einem Finanzinstitut wie z. B. einer Bank. Vielen Anlegern ist das gar nicht klar. Die Bank leiht sich schließlich vom Anleger kein Kapital, um es dann im Tresor zu lagern. Sie verleiht es z. B. für höhere Zinsen weiter oder sie investiert es in lukrative Anlagen. Der Konflikt besteht darin, dass zwei verschiedene Parteien (Kunde und Bank) nicht beide gleichzeitig mit dem gleichen Geld hohe Gewinne erwirtschaften können.

Es ist nicht sehr schwierig, sich vorzustellen, dass nicht der Kunde derjenige mit den hohen Gewinnen ist. Die Zinsen festverzinslicher Anlagen sind nicht der Rede wert. Wenn man heutzutage 2% bekommt, ist das schon ein absoluter Glücksfall. Zinserträge festverzinslicher Anlagen unterliegen zusätzlich der Steuer, die Kaufkraft des Guthabens wird von der Inflation vermindert. Zieht man von den Zinserträgen die Steuer ab und berücksichtigt man die Inflation, wird erkennbar, dass das eingesetzte Vermögens bestenfalls erhalten bleibt, wahrscheinlich nimmt er eher ab. Wie sicher sind also Geldanlagen, bei denen das Geld abnimmt?

Wenn es um sichere Anlagen geht, werden gern die Staatspapiere ins Spiel gebracht. Bundesschatzbriefe stehen hoch in der Gunst der Verbraucher. Bundeswertpapiere sind Staatsschulden. Der Staat garantiert die Rückzahlung und einen Zins (falls es Zinsen gibt), tatsächlich ist der Staat jedoch nicht in der Lage, die Zinsen für seine bis heute aufgelaufenen Staatschulden ohne weiteres Fremdkapital zu bezahlen. Neuverschuldung bedeutet, Kredite werden aufgenommen, um u. a. Zahlungen für laufende Kredite leisten zu können. Wenn eine Privatperson so etwas versuchen würde, würde keine Bank der Welt dies mitmachen. Ein Staat kann das nach Belieben tun. Seine Bonität ist unbegrenzt, auch wenn diese theoretisch gar nicht mehr vorhanden ist. Immer schneller wachsende Verbindlichkeiten sind ein klarer Indikator dafür, dass die nächste Krise vor der Tür steht. Wenn diese dann eintritt, können die Auswirkungen verheerend sein. Wenn Währungssysteme zusammenbrechen, ist jede Geldwertanlage, sprich jedes Stück Papier, auf dem nur ein Kapitalwert drauf steht, nicht aber ein Anteil an einem echten Sachwert verbrieft wird (wie z.B. Grundbücher oder Aktien), nur noch zur Wärmegewinnung zu gebrauchen. Die Finanz- und Wirtschaftskrisen der jüngeren Vergangenheit in Russland, Asien, Brasilien und Argentinien beweisen dies eindrucksvoll. Welche Sicherheit haben die sicheren Anlagen dann noch, wenn das Fundament nicht mehr da ist?

Was ist also Sicherheit? Bedruckte Zettel oder doch eher wahre Werte, Sachwerte? Edelmetalle besitzen ein sehr gutes Image als Anlageform. Immer mehr erkennen die Vorteile von echten Sachwerten, die einfach zu handhaben sind. Speziell Gold hat sich in der Vergangenheit immer als sicherer Hafen in Krisenzeiten bewährt und muss in jedes Portfolio.

Eines ist jedoch wichtig, wenn man sich Sachwerten zuwendet: Gelassenheit. Preise von Edelmetallen, also auch der von Gold, schwanken. Gold ist ein beliebter aber auch limitierter Rohstoff. Die Förderraten gehen kontinuierlich zurück, die Nachfrage ist jedoch weiterhin hoch. Viele Menschen sehen Gold als sicheres Anlagegut zur Vermögenssicherung. Der Goldpreis schwankt. Das ist allerdings nicht auf den Wert des Goldes zurückzuführen, sondern auf die Entwertung des Geldes. Steigt die Geldmenge, sinkt die Kaufkraft, steigt der Preis. Es ist also Ruhe gefragt. Turbulenzen nach grundlegenden Veränderungen der politischen Situation der stärksten Nation der Welt sind völlig normal und sorgen auf den Märkten für Bewegung. Der langfristige Investor sollte sich davon nicht tangieren lassen und sollte an seiner langfristig ausgelegten Strategie festhalten. Wichtig sind langfristige Tendenzen und die waren schon immer und sind in Sachen Gold sehr gut.

Ein Vergleich der Kurse des Deutschen Aktien Index und des Goldes lassen auf einen Trend schließen. Geht der Kurs des DAX zurück, steigt der Goldkurs und umgekehrt. Daraus lässt sich ableiten, dass viele Menschen in turbulenten Zeiten das Gold als ein sicheres Fundament und eine solide Alternative zu Aktien betrachten.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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