Auf den Mix kommt es an – Streuung auch bei Edelmetallen

7 Monaten ago Presse Abteilung 0

Neben dem Klassiker Gold als Universalwährung gewinnen für Goldanleger immer mehr auch alternative Edelmetalle an Wichtigkeit. Silber ist augenblicklich enorm unterbewertet, Platin ebenso Palladium profitieren von einem kontinuierlich steigenden Bedarf in der Wirtschaft. Die Diversifikation im Edelmetallportfolio macht generell Sinn.

Gold, Wertbasis seit Jahrtausenden

Die Rolle von Gold ist gegenwärtig so selbstverständlich, dass es keine Erläuterung bedarf, warum es sinnvoll ist, das gelbe Metall zu haben. Gold hat ein Alleinstellungsmerkmal darin, dass keiner infrage stellt, dass Gold kostbar ist. Es diente seit Menschengedenken als Währung und besitzt ebendieses Merkmal bis heute. Wenn die vorherrschenden Papierwährungen systemische Probleme bekommen, ist Gold der Sicherheitsanker.

Die Staaten verfügen über gewaltige Goldreserven, um sich Unabhängigkeit zu bewahren und mit der Hinterlegung von Gold lässt sich jede Papierwährung stabilisieren. Gold ist unstrittig und universell. Auf der ganzen Welt kann man stets für Gold etwas anschaffen, selbst falls die vorherrschende Währung aus Papier ist. Niemand lehnt Gold ab. Und trotzdem Gold gerade spottbillig zu haben ist, sagt das wenig über seinen Wert als vielmehr über seinen Preis in Papier aus. Der Goldpreis schwankt keinesfalls angesichts eines schwankenden Wertes des Edelmetalls. Der Preis schwankt angesichts des Gegenwertes in Papierdollar.

Silber, der kleine Bruder des Goldes

Neben seiner Wichtigkeit in der Wirtschaft besitzt auch Silber eine Währungsfunktion. Silber war schon jederzeit neben Gold das Kleingeld. Im Krisenfall würde sich Silber durch seine geringere Wertdichte bewähren, wenn es darum geht, kleinere Sachen zu tauschen.

Silber kommt in der Natur etwa zehn- bis sechzehnmal häufiger vor als Gold. Aus diesem Grund sollte der Preis für eine Unze Silber auf der Grundlage der Rohstoffvorkommen annähernd bei einem Zehntel bis Sechzehntel des Goldkurses liegen oder anders formuliert sollten 16 kg Silber gleichwert sein wie 1 kg Gold. Tut er aber nicht. Gold kostet viel mehr als Silber und Silber ist aus diesem Grund in hohem Maße unterbewertet. Die Gold-Silber-Ratio liegt derzeit bei etwa 85 anstatt bei 16.

Experten rechnen mit einer weiter ansteigenden Silbernachfrage und denken, dass eine Unze Silber in Verlaufe des Jahres 2018 um die 17,25 US-Dollar kosten könnte. Momentan liegt der Preis für eine Unze Silber bei 16,65 US-Dollar (08.10.2018). Für die kommenden Jahre gehen die Experten von einer Multiplikation des Silberkurses aus.

Palladium, enorm hohe Nachfrage in der Wirtschaft

Palladium hat sich zu einem der beliebtesten Metalle der Welt entwickelt. Der Diesel-Skandal hat bei dieser Tendenz seinen Anteil, denn das Metall wird in Abgaskatalysatoren für Fahrzeuge mit Benzinfahrzeuge verbaut. Zusätzlich ist Palladium Angelpunkt vieler Handelskonflikte, denn es ist ein stark gefragter Rohstoff.

Palladium ist ein Sternchen der Diesel-Bredouille. Der Kurs kletterte im vergangenen Jahr um fast 40 Prozent in die Höhe. Palladium war der „Vorreiter“ im Rohstoffsektor. Mit beinahe 1.140 Dollar erreichte das Industriemetall Beginn 2018 einen Rekordpreis und überflügelte dabei eine alte Bestmarke, die seit 17 Jahren Bestand hatte. Dagegen ist das klassische Krisenmetall Gold bei Privatinvestoren momentan verblüffend zurückhaltend attraktiv, obwohl es Krisen in Hülle und Fülle auf unserem Erdball gibt.

Kurstreiber für Palladium ist somit vordergründig der Diesel-Eklat und seine Auswirkungen. Die Verkaufszahlen der Benziner gehen durch die Decke, seit der Diesel in Ungnade fiel und sich der Diskussionen um Diesel-Fahrverbote in Innenstädten Deutschlands ausgesetzt sieht.

Platin nicht abgeschlagen

Der Diesel-Motor ist jedoch nicht Geschichte. Die Hektik um den Diesel-Skandal hat seine Popularität zwar in den Keller getrieben, doch das wird sich auf lange Sicht korrigieren. Der Diesel-Motor hat im Vergleich zum Benziner schlichtweg viel zu viele Vorteile. Vornehmlich im Gütertransport ist der Diesel keinesfalls wegzudenken. Dieselmotoren sind wesentlich wirtschaftlicher, langlebiger und in den unteren Drehzahlbereichen beträchtlich leistungsfähiger als Benziner. Für den Transport von Waren auf der Straße wird der Diesel nach wie vor nötig sein. Die Automobilindustrie wird auch immer noch Dieselmotoren für das Familienauto anbieten. Die Technologie ist so weit, den Dieselmotor beträchtlich sauberer zu produzieren. Gegenwärtig erfüllen moderne Diesel bereits die Euro-6-Norm und sind somit schadstoffärmer denn je. Für Dieselmotoren wird vordergründig Platin benötigt, was sich momentan im Platinpreis zeigt. Doch das ist nur ein momentaner Zustand. Sofern sich die Wogen geglättet haben, wird der Dieselmotor seinen Platz behaupten und vermutlich Platin gefragter werden denn je.

Palladium und Platin als bedeutende Industriemetalle bieten also enormes Potenzial, aber auch große Unsicherheit. Ein diversifiziertes Edelmetallportfolio ergibt daher mehr Sinn, als sich auf nur eines der Industriemetalle zu konzentrieren. Edelmetalle, insbesondere Gold, Silber, Platin oder Palladium sind eine sinnvolle Lösung für sicherheitsorientierte Investoren. Sie bieten die Sicherheit des Sachwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich zum Teil seit Jahrtausenden als zuverlässiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erleiden müssen. Eine sehr sinnvolle Maßnahme sind daher vor allem Portfolios aus verschiedenen Edelmetallen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm ganz in der Nähe der Finanzmetropole Frankfurt am Main bietet den Erwerb der physischen Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle zusammen geeint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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