Achtsamkeit bei preisgünstigem Schmuck auf dem Markt

2 Wochen ago Presse Abteilung 0

Die warme Jahreszeit hat begonnen und die Urlaubszeit ist aktuell in vollem Gange. Die Urlaubsstimmung treibt die Menschen auch auf Märkte und Basare auf der Jagd nach besonderen Mitbringseln. Gewerbetreibende übertrumpfen sich im Anpreisen ihrer Produkte. Die Angebotspalette ist groß, sogar Schmuck aus echtem Gold und das spottbillig.

Keinem darf verübelt werden, sofern er irgendetwas Schönes findet und zu relativ günstigen Preisen ersteht. Im Ausland gelten oft völlig andere Preise als zu Hause in Deutschland. In manchen Ländern ist vieles kostenintensiver, in anderen Ländern verhältnismäßig günstig. Doch es existiert ein Ausnahmefall und das sind die Edelmetalle, insbesondere Gold. Daher heißt es auf der Hut zu sein, falls auf dem Marktplatz echter Goldschmuck auffällig billig angeboten wird. Denn auch im Ausland ist Gold an den offiziellen Goldpreis gebunden.

Es ist bei Schmuck eine Frage der Legierung. Goldschmuck aus Feingold gibt es nicht. Dieses ist viel zu weich und zu anfällig für Kratzer. Damit man am Goldschmuck lang Freude hat, werden Legierungen hergestellt, mit denen später der Schmuck produziert wird. Und mitunter wird Schmuck auch aus anderen Rohstoffen hergestellt und nur mit Gold überzogen. Auf die Schnelle, im regen Treiben auf einem Markt, ist das schwer zu bemerken, ob der Schmuck massiv ist oder nur mit Gold überzogen wurde.

Goldlegierungen

Gold tritt bei der Schmuckherstellung in Legierungen von 8, 14 oder 18 Karat auf. Das Karat-Maß bezieht sich auf den Goldgehalt der Legierung. Um den Schmuck unanfälliger zu gestalten, wird Gold mit Kupfer, Silber, Platin, Palladium, Nickel oder anderen Metallen legiert. Diese Metalle machen die Legierung härter, verändern die Färbung und die physikalischen Eigenschaften. Feingold entspricht in diesem Zusammenhang 24 Karat 999/1000 Anteile, 8 karätiges Gold enthält 333/1000 Teile Feingold, 14 karätiges Gold enthält 585/1000 Teile, 18 karätiges Gold 750/1000 Anteile.

Billig gibt es nicht

Günstiges Gold existiert nicht. Gold wird überall auf der Welt zu einheitlichen Preisen gehandelt. Wenn Goldschmuck also extrem günstig ist, kann das mehrere Ursachen haben. Zum einen kann der eigentliche Goldgehalt gering sein. 18 karätiges Gold ist eben teurer als 14 karätiges Gold. Eventuell hat man es sogar mit einem noch geringeren Goldanteil zu tun. Wer kann das auf einem Basar schon überprüfen? Oder noch schlimmer, es ist gar kein echtes Gold, sondern eine Fälschung.

Gold ist einzigartig

Gold besitzt keinen Magnetismus, wird also auch von stärksten Magneten nicht angezogen. Unechtes Gold könnte aus Legierungen bestehen, die magnetisches Material enthält. Es bietet sich ein starker Elektromagnet für diesen Test an. Wir das Material angezogen, ist es kein Gold.

Obacht: Fälscher

Die Goldfälscher werden immer professioneller. Es existieren auf dem Markt inzwischen auch sehr gute Kopien, welche für das ungeübte Auge kaum von echtem Gold zu differenzieren sind. Die Untersuchung der Maße hilft, Klarheit zu bekommen. Gold besitzt eine Dichte, also auch ein präzises, vom Gewicht abhängiges Volumen. Stimmen Größe und Gewicht des Materials, kann man davon ausgehen, dass die vorliegende Probe echt ist. Jedoch wie will man das bei Goldschmuck machen? Kaum jemand hat die Option, das Volumen des Schmucks mit dem Gewicht ins Verhältnis zu bringen. Totale Sicherheit bekommt man mit dieser Methode eh nicht, da zum Beispiel Wolfram annähernd die gleiche Dichte wie Gold aufweist und somit gerne für Fälschungen verwendet wird. Also sollte nach anderen Methoden zur Bestimmung gesucht werden.

Die PIM GOLD GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm in Hessen bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle kombiniert werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.